Kostbare Weihnachtskrippen sind jetzt im Xantener StiftsMuseum zu sehen
"Gemälde in 3D"

Die Heilige Familie vor einer Palastruine. Die neapolitanische Krippe aus dem Jahr 1760 wurde im 19. Jahrhundert ergänzt.  Eilsabeth Maas zeigt sich über die wertvolle Darstellung begeistert.  Foto: CP
  • Die Heilige Familie vor einer Palastruine. Die neapolitanische Krippe aus dem Jahr 1760 wurde im 19. Jahrhundert ergänzt. Eilsabeth Maas zeigt sich über die wertvolle Darstellung begeistert. Foto: CP
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Weihnachtszeit ist Krippenzeit. Auch das StiftsMuseum in Xanten kommt Jahr für Jahr um diese Erkenntnis nicht herum. Und so zeigt das Museum erneut acht ausgewählt Krippen aus der Kevelaerer Sammlung des Niederrheinischen Museums für Volkskunde und Naturgeschichte.

Xanten. Gemeinsam mit der Kunsthistorikern Susanne M. Rupprecht hat die stellvertretende Leiterin des StiftsMuseum, Elisabeth Maas, diesmal die Krippen ausgewählt. Sie stammen aus Frankreich, Italien und Deutschland und repräsentieren ganz unterschiedliche Epochen. Die Kirchenkrippe (um 1910) des Hamber Klosters St. Bernardin zeichnet sich durch besonders stattliche Figuren aus. Das wertvollste Stück ist wohl eine große neapolitanische Krippe. Elisabeth Maas datiert sie auf das Jahr 1760 mit Ergänzungen im 19. Jahrhundert.

Krippenvirus

So unterschiedlich die jeweilige Krippen auch sein mögen, die Darstellung der Heiligen Familie eint sie. In sieben der Krippen verstärkt ein Hintergrund-Panorama, das an die Landschaft von Bethlehem zeigt, die Wirkung auf den Betrachter. Als "Solitär" in einem Glaskubus zu sehen ist eine weitere Krippe aus Neapel, die um das Jahr 1770 entstanden ist.
Elisabeth Maas wurde von Susanne Rupprecht vor einigen Jahren mit dem "Krippenvirus infiziert". Maas stellte den Kontakt zu den Kollegen in Kevelaer her und so wurde die Ausstellung vor Weihnachten zu einer feststehenden Tradition.
Die Ausstellung ist im StiftsMuseum noch bis zum 3. Februar 2019 zu sehen. Es finden öffentliche Führungen mit Kuratorin Susanne Rupprecht am 16. und 23. Dezember sowie am 26. Dezember und am 6. Januar statt. Die Führungen beginnen jeweils um 11.30 Uhr. Weitere Führungen können unter der Telefonnummer: 02801/9877820 gebucht werden.

Vorträge

Zwei Vorträge runden die Studio-Ausstellung der Krippen im Xantener StiftsMuseum ab:
 Prof. Dr. Christine Aka von der Johannes Gutenberg-Universität referiert am Donnerstag, 13. Dezember, um 19.30 Uhr zu dem Thema: "Warten aufs Christkind. Von adventlichen Vorbereitungen und der Freude an der Krippe".
 Dr. Thomas Schindler vom Bayerischen Nationalmuseum München spricht am Donnerstag, 10. Januar, um 19.30 Uhr über "Gemäde in 3D. Einblicke in die Krippensammlung des Bayerischen Nationalmuseums München".

Autor:

Lokalkompass Xanten aus Xanten

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