Shisha-Bars in Essen - Kontrollen sollten auch dem Nichtraucherschutz dienen

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Hinter Glas sind Shishas schön anzusehen - im schlecht gelüfteten Cafe ist Shisha--Rauchen aber lebensgefährlich, nicht nur für Jugendliche. Aber natürlich sind auch die dort üblichen Tabakmischungen mit Fruchtaroma, also Rohtabak, Melasse und Glycerin in den Wasserpfeifen selbst hoch gesundheitsschädlich.
Essen: Essen-Zentrum | Angesichts der Befassung des Ordnungsausschusses der Stadt Essen mit dem wachsen-den Angebot an Shisha-Bars in Essen erklärt Ahmad Omeirat, ordnungspolitischer Sprecher der Ratsfraktion der Grünen:
„Wir Grüne begrüßen, dass die Stadtverwaltung verstärkt ordnungspolitische Kontrollen in Shisha-Bars durchführt. Dabei sollte es allerdings nicht nur um gesundheitsgefährdende erhöhte Konzentrationen an Kohlenmonoxid gehen.
Vielmehr sollte verstärkt auch die Einhaltung des Nichtraucherschutzgesetzes und der Jugendschutz kontrolliert werden. Denn von vielen Jugendlichen, aber auch von Eltern werden die gesundheitlichen Gefahren von Shishas und E-Shishas völlig unterschätzt. Außerdem werden Jugendliche durch E-Shishas gezielt dazu verführt, möglichst frühzeitig das Rauchritual einzuüben, um den späteren Wechsel zur Tabakzigarette zu erleichtern.“
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Andrè M. Pietroschek aus Essen-Ruhr | 16.06.2017 | 19:57  
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