Anzeigen: Prozess gegen Grafitti-Sprayer?

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Schmuddel-Ecken mit Graffiti gibt es viele in Brambauer. (Foto: Magalski)
Wände, Scheiben und Verteilerkästen - überall prangen die Schmierereien. In Brambauer gab es in der letzten Zeit eine regelrechte Serie. Der Vorsitzende der Bramis wendet sich mit einem Appell an die Bürger im Stadtteil.

Michael Ristovitch, Vorstand der Bramis, kämpft seit Jahren für einen schönen Ortsteil und ärgert sich über jedes einzelne Graffiti. "Geschädigte von Schmierereien sollten in jedem Fall Anzeige bei der Polizei erstatten, denn nur wenn die Polizei von solchen Fällen erfährt, kann sie ermitteln", sagt Ristovitch im Gespräch mit dem Lüner Anzeiger. Die Anzeige sei zudem ein wichtiger Schritt um im Falle einer Verurteilung Ansprüche gegen Täter durchzusetzen - fast dreißig Anzeigen gebe es bereits aus dem Stadtteil. Mit Blick auf die Schriftzeichen überall müsse es aber eigentlich die zwei- oder dreifache Menge an Anzeigen geben, glaubt der Brami-Vorsitzende. Sprayer müssen nach den Vorstellungen von Michael Ristovitch hart bestraft werden, denn die Kritzeleien seien kein Kavaliersdelikt sondern verursachten enorme Schäden im Bereich von zigtausenden Euro. Die Sprayer sollten die Graffiti selbst wieder entfernen müssen, wünscht sich der Brami-Vorsitzende. Die Pressestelle der Polizei in Dortmund bestätigt auf Anfrage des Lüner Anzeigers: In Brambauer gab es einen Anstieg von Sachbeschädigungen durch Graffiti. Im Visier der Ermittler sind im Moment - ein großer Fortschritt - mehrere Verdächtige. Laut Polizei gebe es Hinweise auf sie als Verursacher verschiedener Graffiti, die Ermittler suchen nach Beweisen. Der Fall geht in Kürze an die Staatsanwaltschaft.

Thema "Graffiti" im Lokalkompass:
> Müll und Graffiti sorgen für Ärger im Park
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1 Kommentar
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Renate Croissier aus Lünen | 01.08.2015 | 18:32  
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