Brände halten Feuerwehr Lünen in Atem

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Ein Teddy liegt bei dem Brandschutt aus dem Haus an der Bismarckstraße. (Foto: Magalski)
Feuer hielt in der Nacht zu Samstag die Retter in Lünen gleich im "Doppelpack" auf Trab. In Alstedde brannte ein Kamin, in der südlichen Stadtmitte loderten Flammen in einem Keller. Glück im Unglück - in beiden Fällen gab es keine Verletzten.

Alstedder Straße lautete um 3.41 Uhr der erste Einsatzort. "Funken kamen aus dem Schornstein eines Einfamilienhauses, die Einsatzkräfte haben den Brand im Kamin dann mit zwei Kohlendioxid-Löschern gelöscht und den Schornstein gereinigt", berichtet Brandamtmann Michael Renze von der Feuerwehr Lünen. Der Schornsteinfeger unterstützte die Feuerwehr. Berufsfeuerwehr und der Löschzug Nordlünen-Alstedde waren noch beim Kaminbrand im Einsatz, da bemerkten ein Ehepaar in einem Mehrfamilienhaus an der Bismarckstraße Rauch im Treppenhaus. Der Mann warnte die Nachbarn, die Frau rief die Feuerwehr und kurze Zeit später weckten die Melder die Einsatzkräfte der freiwilligen Löschzüge Mitte, Wethmar und Brambauer. Weil Rauch im Treppenhaus den Fluchtweg versperrte, brachten sich einige Bewohner auf die Balkone vor dem Haus in Sicherheit.

Kripo ermittelt zur Brandursache

Die Feuerwehr holte eine Familie mit der Drehleiter zum Boden, die anderen Bewohner blieben auf den sicheren Balkonen. Feuerwehrleute unter Atemschutz entdeckten den Brandherd in einem Kelleraum und löschten die brennenden Gegenstände. Ein Rauchabschluss, der von der Feuerwehr in der Kellertür montiert wurde, schützte während der Löscharbeiten das Treppenhaus vor weiterem Rauch. Informationen zur Brandursache an der Bismarckstraße gibt es bisher nicht, die Ermittlungen liegen nun bei der Kriminalpolizei.

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