„Ghost Bike“ erinnert jetzt auch in Lünen an getötete Radfahrer

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Lünen: Preußenbahnhof | m Rahmen des weltweiten „Ride of Silence“, bei dem weltweit an im Straßenverkehr getötete Radfahrer gedacht wird, stellten Radfahrerinnen und Radfahrer ein weißes Fahrrad an der Kurler Straße auf. Dort war vor 14 Tage ein 58-jähriger Lüner Radfahrer bei einem Zusammenstoß mit einem rechtsabbiegenden LKW ums Leben gekommen.
Das „Ghost Bike“ wurde von VeloCityRuhr, Critical Mass, VeloKitchen und dem Verkehrsclub Deutschland zur Verfügung gestellt. Im Rahmen der Aktion „Ride of Silence“ wurden noch drei weitere Ghost Bikes an Unfallstellen an denen Radfahrer getötet aufgestellt.
Jürgen Heidenreich sprach für den Allgemeinen DeutschenFahrrad-Club in Lünen. Er erinnerte daran, dass in den letzten 12 Jahren 4 Radfahrerinnen und Radfahrer in Lünen durch rechtsabbiegende LKW getötet wurden. Er mahnte mehr Sicherheit für Radfahrer im Straßenverkehr an, machte aber auch vor den vielen sichtlich betroffenen Teilnehmer der Aktion am Abend deutlich, dass es nur mit mehr Verständnis füreinander im Straßenverkehr sicherer zugehen kann. Viele Teilnehmer der Aktion sehen auch die Hersteller von LKW in der Pflicht ihre Fahrzeuge sicherer auszurüsten, die Technik gibt es schon, aber viele scheuen scheinbar die Kosten, die hierdurch entstehen. Das ist bei so vielen getöteten Radfahrern im Straßenverkehr nicht hinnehmbar. Hier ist der Gesetzgeber gefordert endlich für mehr Sicherheit zu sorgen.
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