Mehrfamilienhaus wird ein Raub der Flammen

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Ein Feuerwehrmann steht bei Löscharbeiten am brennenden Dach im dichten Rauch. (Foto: Magalski)
Großeinsatz der Feuerwehr am Dienstag am Hülshof in Lünen: Flammen schlugen aus dem Dach eines Mehrfamilienhauses, das Feuer bedrohte auch ein Nachbarhaus. Rettungskräfte behandelten einen Menschen wegen einer Rauchvergiftung.

Vom Dach des Mehrfamilienhauses stehen rund eine halbe Stunde nach Beginn des Großeinsatzes nur noch verbrannte Holzbalken, noch immer zeigen sich einzelne Flammen unter den Dachpfannen, doch den Brand hat die Feuerwehr im Griff. "Der Dachstuhl stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand, zudem hatten wir eine massive Rauchentwicklung", schildert Rainer Ashoff, der stellvertretende Leiter der Feuerwehr Lünen die Situation am Nachmittag. Die Rauchwolke zog in Richtung Innenstadt, sogar in der Fußgängerzone rochen Passanten den beißenden Gestank. Die Berufsfeuerwehr, die freiwilligen Löschzüge aus Mitte, Horstmar, Nordlünen-Alstedde und Wethmar kämpften mit Unterstützung der Feuerwehr Bergkamen, die mit einem Gelenkmast anrückte, gegen die Flammen. Dachziegel stürzten immer wieder von den brennenden Holzsparren zu Boden, eine Gefahr für die Einsatzkräfte, aber auch Passanten. Die Polizei sperrte deshalb den Brandort großräumig ab, postierte Streifenwagen an den Zufahrten zum Hülshof. Der Einsatz der Feuerwehr, in der Spitze waren fast achtzig Kräfte vor Ort, stoppte schließlich den Brand an der Grenze zum Nachbarhaus und verhindert noch größeren Schaden. Das Haus Hülshof 18 ist nach dem Feuer nach Informationen der Feuerwehr nicht mehr bewohnbar, zum Nachbarhaus mit der Hausnummer 16 gab es am Nachmittag zunächst keine endgültige Aussage. Im Haus befinden sich fünf Wohnungen, Mitarbeiter des Vermieters Vivawest waren vor Ort und kümmerten sich um die betroffenen Bewohner. Zur Brandursache gibt es im Moment keine Angaben.

Thema "Feuerwehr" im Lokalkompass:
> Flammen loderten aus Dach in Horstmar
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