Rettungshunde suchten Unfall-Opfer

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Die Rettungshundestaffel der Feuerwehr Iserlohn suchte über Stunden um den Unfallort nach dem Vermissten. (Foto: Magalski)
Hubschrauber und Rettungshunde, Polizei und Feuerwehr suchten in der Nacht zu Dienstag nach einem spektakulären Unfall auf der Dortmunder Straße über Stunden einen Vermissten. Ein Auto war hunderte Meter in ein Feld geflogen, die Insassen flüchteten vom Unfallort.

Zeugen hatten sich gegen 23 Uhr bei der Polizei geneldet und berichteten von einem Auto mit extrem hoher Geschwindigkeit auf der B 236 in Richtung Lünen. Am Ausbauende an der Dortmunder Straße verlor der Fahrer dann die Kontrolle. Der Wagen schoss bei Rot über die Kreuzung, flog am Ende der Fahrbahn mehr als zwanzig Meter durch die Luft und landete im Getreidefeld. Der Fahrer ließ sich von diesem Stunt nicht stoppen, pflügte rund zweihundert Meter weiter durch den Acker - dann war kurz vor einem Wäldchen nahe der Straße im Siepen Endstation. Die Unfallzeugen rannten über das Feld zum Auto um den Insassen zu helfen, doch Fahrer und Beifahrer waren bereits aus dem Fahrzeug gestiegen und auf der Flucht.

Polizisten entdecken Fahrer im Gewerbegbiet

Der Unfall setzte einen Großeinsatz in Gang. Retter der Feuerwehr Lünen leuchteten das Feld mit mehreren Fahrzeugen und von der Drehleiter aus und suchten gemeinsam mit der Polizei mit einer Wärmebildkamera in der Umgebung nach den beiden Insassen. Den Fahrer des Wagens entdeckte die Besatzung eines Streifenwagens dann am Gewerbegebiet Wethmarheide. Der Mann, der nach Angaben der Polizei unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen stand, kam mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus. Vom Beifahrer fehlte weiter jede Spur. "Feuerwehrleute hörten im Laufe der Suche Schreie, zur Unterstützung der Suche aus der Luft kam deshalb der Hubschrauber der Polizei zum Einsatz", berichtet ein Sprecher der Polizei. Die Feuerwehr Iserlohn wurde außerdem alarmiert und schickte ihre Rettungshunde-Staffel nach Lünen. Trupps mit den speziell ausgebildeten Hunden suchten bis zum Morgengrauen nach dem Vermissten, durchkämmten die angrenzenden Waldstücke und Felder im Mühlenbachtal. Ohne Erfolg - vom Beifahrer fehlt trotz der aufwändigen Suchmaßnahmen weiter jede Spur.

Thema "Vermisstensuche" im Lokalkompass:
> Hubschrauber und Hund suchten Vermissten
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