Theaterfestival "Blaue Nächte"

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Der Hofmeister kehrt auf die Bühne zurück (Foto: PR-Foto Köhring/AK)

„Im Rahmen unseres kleinen Festivals ‚Blaue Nächte‘ führen wir Stücke aus unserem Repertoire auf, die wir lange nicht mehr gezeigt haben“, sagt Tarek Khoury, Pressesprecher des Theaters an der Ruhr am Raffelbergpark.

Vom 15. bis zum 21. März zeigt das Theater vier Inszenierungen, in deren Rahmen der renommierte Gordana Kosanovic-Schauspielerpreis des Fördervereins des Theaters an der Ruhr verliehen wird. Der Preis, der mit 7.500 Euro dotiert ist, wird in diesem Jahr an Kristof van Boven von den Münchener Kammerspielen verliehen.

Alle drei Jahre vergibt der Verein den Preis für besondere schauspielerische Leistungen. „Als Jujorin hat der Verein die Münchener Theaterkritikerin Christine Dössel von der Süddeutschen Zeitung gewonnen“, erklärte Khoury.

Am Sonntag, 17. März, findet die Verleihung ab 13 Uhr in den Räumen des Theaters an der Ruhr, Akazienallee 61, statt. Der Eintritt ist frei.
Mit Shakespeares „König Lear“, „Der Hofmeister“ von Jakob Michael Reinhold Lenz, „Doña Rosita oder die Sprache der Blumen“ von Frederico Garcia Lorca und „Es geht immer besser, besser - immer besser...“ von Ödön von Horváth haben die Macher des „Mini-Festivals Blaue Nächte“ im Theater an der Ruhr ein interessantes Programm zusamengestellt. „Es sind Themen, die über die Jahre aktuell geblieben sind - und das wegen ihrer übergreifenden und politisch brisanten Inhalte nicht nur in Deutschland“.

Den Reigen startet am Freitag, 15. März, ab 19.30 Uhr „König Lear“, der sich dank seines Wettstreites nicht nur um die Gunst der Götter bringt.

Es folgt am Sonntag, 17. März „Der Hofmeister“, der um 19.30 Uhr beginnt. Die Tragikomödie nimmt sarkastisch Erziehung und Bildung ins Visier.

„Doña Rosita oder die Sprache der Blumen“ führen die Schauspieler am Dienstag, 19. März, ab 19.30 Uhr auf. Der Widerstreit zwischen gesellschaftlichen Konventionen und den Bedürfnissen des Einzelnen geraten unabänderbar in Konflikt.

Den Abschluss bildet „Es geht immer besser, besser - immer besser...“ am Donnerstag, 21. März, ab 19,30 Uhr. Die Folgen ökonomischer Depressionen auf den Einzelnen hat an Aktualität nichts verloren. Mit dem Wegfall der Arbeit zerfallen auch die Familien.

Im Einzelverkauf kosten die Karten 17 Euro. Das Theater bietet aber Festivalkarten für 45 Euro (statt 68) für alle vier Aufführungen an. Tickets für drei Vorstellungen sind für 35 (statt 51) Euro sowie für zwei Inszenierungen für 25 (statt 34) Euro an. Festivalkarten können ab sofort nur über das Kartentelefon unter Tel. 5990188 bestellt werden. Einzelkarten sind auch unter www.theater-an-der-ruhr.de erhältlich.
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