Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schienenbus – Der Nostalgie-Expreß fährt auch in Zukunft

Foto: Ein Teil des Vorstands. V.l.n.r.: Beisitzer Gerd Humme, Betriebswart
 Guido Kaiser, 2.Vorsitzender Daniel Friedrich, 1.Vorsitzender Dr. Dietmar
 Schröder sowie der Schriftführer Markus Horvatic.
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  • Foto: Ein Teil des Vorstands. V.l.n.r.: Beisitzer Gerd Humme, Betriebswart
    Guido Kaiser, 2.Vorsitzender Daniel Friedrich, 1.Vorsitzender Dr. Dietmar
    Schröder sowie der Schriftführer Markus Horvatic.
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Jahreshauptversammlung des Fördervereins Schienenbus
– Der Nostalgie-Expreß fährt auch in Zukunft

Balve-Binolen. Zahlreiche Vereinsmitglieder konnte der 1.Vorsitzende des gemeinnützigen Fördervereins Schienenbus e.V. (FSB), Dr. Dietmar Schröder, am Freitag in den Räumlichkeiten der Eisenbahnfreunde Hönnetal im Bahnhof Binolen zur Jahreshauptversammlung begrüßen. Der Verein verfügt über vier historische, komplett restaurierte, etwa 50 Jahre alte Schienenbusse.
Zunächst erstattete Dr. Schröder den Rechenschaftsbericht. Er bezeichnete rückblickend das Jahr
2011 für den FSB als ein erfolgreiches Jahr. Mit dem historischen Schienenbus wurden sehr schöne Fahrten absolviert, zum überwiegenden Teil Charterfahrten aber auch eine ganze Reihe von Eigenfahrten. Die Schienenbusgarnitur wurde u.a. von der Deutschen Gesellschaft für Eisenbahngeschichte (DGEG) gechartert, aber auch von Privatleuten, z.B. für Geburtstagsfeiern.
Jede Fahrt bedeute auch einige Tage Vor- und Nacharbeit. So muß der Nostalgie-Expreß aufgerüstet, gewartet und gesäubert werden.
Erfreulicherweise gibt es um den „Chefschrauber“ Uwe Richter wieder einige neue ehrenamtlich
tätige Mechaniker. Schließlich gibt es immer eine Menge zu tun bei den historischen Schienenfahrzeugen. Ein zunehmendes Problem stellen Ersatzteile für den Triebwagen dar. Es wird
von Jahr zu Jahr schwieriger Ersatzteile aufzutreiben. Manches muß aufwendig ganz neu erstellt werden. Hier ist häufig Kreativität und Einfallsreichtum gefragt.
Dr. Schröder nannte den Schienenbus einen sehr wichtigen Sympathieträger, insbesondere auch für den großen Schwesterverein Eisenbahnfreunde Hönnetal. „Finanziell sind wir gesund, obwohl das Projekt Schienenbus enorme Kosten verursacht“, so Dr. Schröder. Die beiden Kassenprüfer Barbara Hampe und Volker Nietzold bescheinigten eine korrekte Kassenführung. Ihrem Antrag auf Entlastung des Vorstandes folgten die Mitglieder einstimmig.
Einige Veränderungen erbrachten die Vorstandswahlen. Dr. Dietmar Schröder bleibt für weitere vier Jahre 1.Vorsitzender, neuer 2.Vorsitzender ist Daniel Friedrich. Der Vorstand des Fördervereins
gewinnt durch ihn ein junges, engagiertes Mitglied. Schriftführer bleibt Markus Horvatic. Neu im Vorstand ist auch Guido Kaiser als Betriebswart des Vereins. Als Beisitzer fungieren Johannes Schmoll, Uwe Richter und Gerd Humme.
In diesem Jahr steht die umfangreiche und kostspielige Hauptuntersuchung der vier Fahrzeuge an. Nachdem auf der letzten Jahreshauptversammlung noch lebhaft darüber diskutiert wurde, ob der relativ kleine Verein diesen enormen finanziellen Kraftakt auf sich nehmen sollte oder nicht, hat sich das Stimmungsbild nun gewandelt. Der Schienenbus wird weiter fahren, dies wurde einstimmig beschlossen.
Johannes Schmoll informierte über die geplanten Fahrten des „Roten Brummers“ in diesem Jahr.
So soll es bis zur Hauptuntersuchung, die ab September einige Monate dauern wird, neben Charterfahrten auch wieder Eigenfahrten geben. Natürlich ist der Nostalgie-Express neben zwei Dampfzügen auch bei der überregionalen Jubiläumsfeier zum 100jährigen Bestehen der Hönnetalbahn am 1.April im Einsatz. Nähere Informationen zum großen Eisenbahnfest gibt es unter www.100-jahre-hoennetalbahn.de im Internet. Sollte der Triebwagen bis zur Hönnetaler Weihnachtsmarkt noch wieder einsatzfähig sein, wird es einen lokbespannten Sonderzug geben.
Dr. Dietmar Schröder: „Der Förderverein Schienenbus betreibt mit seinen historischen Schienenbussen eine nicht zu unterschätzende Imagewerbung für die Hönnetalbahn und darüber hinaus für die
gesamte Region Hönnetal.“ Wer Interesse hat, den Verein tatkräftig oder finanziell zu unterstützen,
der kann sich unter Telefon 02373/64244 melden. Unter http://www.fvschienenbus-menden.de gibt es im Internet nähere Informationen zum FSB und zu den geplanten Sonderfahrten

Text: Pressesprecher Burkhard Wendel EFH

Autor:

Peter Gerber aus Menden (Sauerland)

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