Pflegedirektor und Bürgermeister griffen am „Tag des Baumes“ gemeinsam zum Spaten
Zwei Flatterulmen bereichern den Park der LVR-Klinik Bedburg-Hau

Bei der diesjährigen Baumpflanzaktion auf einer Wiese der LVR-Klinik Bedburg-Hau pflanzten der Pflegedirektor der LVR-Klinik Bedburg-Hau Carsten Schmatz und der Bürgermeister der Gemeinde Bedburg-Hau Peter Driessen zwei Flatterulmen. Insgesamt gehören zum Parkgelände der Klinik mehr als 5500 Bäume.  | Foto: Maria Ebbers - LVR-Klinik Bedburg-Hau
  • Bei der diesjährigen Baumpflanzaktion auf einer Wiese der LVR-Klinik Bedburg-Hau pflanzten der Pflegedirektor der LVR-Klinik Bedburg-Hau Carsten Schmatz und der Bürgermeister der Gemeinde Bedburg-Hau Peter Driessen zwei Flatterulmen. Insgesamt gehören zum Parkgelände der Klinik mehr als 5500 Bäume.
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Bedburg-Hau. Zum „Tag des Baumes“ werden traditionell auch auf dem Gelände der LVR-Klinik Bedburg-Hau zwei Bäume gepflanzt. In diesem Jahr griffen dazu der Pflegedirektorin der LVR-Klinik Bedburg-Hau Carsten Schmatz und der Bürgermeister der Gemeinde Peter Driessen symbolisch zum Spaten. Sie setzten zwei junge Flatterulmen zur Bereicherung der Parkanlage, die ausgewachsen etwa 35 Meter hoch werden und mit etwa 400 Jahren ihr maximales Alter erreicht haben.
Zum Baum des Jahres 2019 wurde in diesem Jahr die Flatterulme ins Licht der Öffentlichkeit gerückt, die bisher wenig bekannt ist. Spricht man von Ulmen, denken die meisten wohl zuerst an das Ulmensterben im vergangenen Jahrhundert. Doch wo Berg- und Feld-Ulme insbesondere durch ihren dramatischen Rückgang traurige Berühmtheit erlangt haben, zeigt die Flatter-Ulme ein ganz anderes Gesicht. Ulmus laevis unterscheidet sich nicht nur botanisch deutlich von ihren bekannteren Schwestern, sie erwies sich auch gegen die Ulmenkrankheit als deutlich widerstandsfähiger. Dass die Flatter-Ulme dennoch eine seltene Baumart in Deutschland ist, hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun. Flussauen und überflutete Gebiete sind landwirtschaftlichen Flächen gewichen, Flüsse begradigt und Feuchtgebiete trockengelegt. Die wasserbegleitende Flatter-Ulme ist heute am ehesten noch in größeren Flusstälern wie dem Oberrheingraben, entlang der Donau, und in der Rhein-Main-Ebene anzutreffen. Seit der letzten Eiszeit ist sie bereits Teil unseres Ökosystems und hat sich unter verschiedensten Klimabedingungen bewährt. Auch im urbanen Bereich gibt es geeignete Standorte, auf denen der Baum des Jahres 2019 als widerstandsfähiger, attraktiver Stadtbaum punkten kann.
Zum ersten „Tag des Baumes“, der am 25. April 1952 in Deutschland begangen wurde, pflanzte der damalige Bundespräsident Theodor Heuss und der Präsident der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Bundesminister Robert Lehr, im Bonner Hofgarten einen Ahorn. Der Tag des Baumes wird seitdem bundesweit jedes Jahr im April mit Feierstunden begangen und soll die Bedeutung des Waldes für den Menschen und die Forstwirtschaft im Bewusstsein halten.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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