Kunst-Baustelle "Our CenturY" beeindruckt Oberbürgermeisterin

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Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz besuchte unlängst die Kunst-Baustelle "Our CenturY" des Künstlerduos Köbberling/Kaltwasser an der Jahrhunderthalle Bochum. "Es ist toll, wie hier eine Freifläche neu als urbaner Raum entdeckt wird", so Dr. Ottilie Scholz.

Für die Ruhrtriennale bauen Folke Köbberling und Martin Kaltwasser gemeinsam mit Bochumer Bürgerinnen und Bürgern und weiteren freiwilligen Helferinnen und Helfern aus der Region ein neues, temporäres Eingangsportal für die Jahrhunderthalle Bochum.

Das Bauwerk, das nach der Eröffnung begehbar ist, entsteht aus Europaletten, alten Brettern und Sperrholz und umfasst die Jahrhunderthalle in Form eines großen Ypsilons. Ausgangspunkt des Künstlerduos ist die Idee eines begehbaren Verkehrsknotenpunkts. Ottilie Scholz zeigte sich beeindruckt vom Baufortschritt, den Ideen und insbesondere von dem Engagement der vielen freiwilligen Helferinnen und Helfer. Vor allem eine kleine Hütte, die Kinder und Jugendliche mit viel Detailliebe errichtet haben, begeisterte das Stadtoberhaupt.

Am Eröffnungswochenende der Ruhrtriennale 2012, am 18. August um 17 Uhr, wird Our CenturY als Eingangsportal feierlich eröffnet. “Our CenturY” ist eines von drei No Education-Projekten der Ruhrtriennale 2012. Folke Köbberling und Martin Kaltwasser, Berlin, arbeiten mit ihren kritischen, poetischen und komplexen Bauten an einer Ästhetik des Widerstands gegen die konsumorientierte Lebensumwelt. Mit ihren Bauprojekten machen sie vielfältigere Formen städtischen Zusammenlebens sichtbar und politisch wirksam. Die verwendeten Materialien gewinnen sie aus normalerweise unbeachteten Ressourcen.

Folke Köbberling, geboren 1969 in Kassel, studiert Freie Kunst an der Kunsthochschule Kassel und am Emily Carr Institute of Art and Design in Vancouver, Kanada. Martin Kaltwasser, geboren 1965 in Münster, studierte Kunst an der Kunstakademie in Nürnberg, bevor er an der Technischen Universität Berlin Architektur studiert. Köbberling und Kaltwasser leben in Berlin und arbeiten weltweit.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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