Lehrwanderung im Bochumer Steinbruch Klosterbusch mit Bochumer Bibliothek des Ruhrgebiets

Vortragsabend bei "Erlesenes" im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
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  • Foto: V. Mügge
  • hochgeladen von Thea Struchtemeier

Wie kaum anderswo hat der geologische Untergrund einen Kultur- und Wirtschaftsraum geformt, den wir heute als „Ruhrgebiet“ kennen. Dies führte 2004 zur Gründung des GeoParks Ruhrgebiet mit der späteren Zertifizierung zum Nationalen GeoPark. Dessen Aufgabe ist es, das Erbe der Erdgeschichte für die Öffentlichkeit zugänglich und erlebbar zu machen.

Innerhalb des Geopark-Gebietes nimmt die Stadt Bochum eine Schlüsselposition ein, die nicht nur die wirtschaftliche Entwicklung durch den beendeten Bergbau betrifft. Im Rahmen eines intensiven Strukturwandels sind ehemalige Bergbaustandorte saniert und umgenutzt worden und fügen sich nahtlos in die heutige Ausrichtung der Stadt mit den Schwerpunkten „Kultur und Bildung“ sowie „Wissenschaft und Technologie“ ein.

IMPOSANTE ERDGESCHICHTE
Im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe "Erlesenes" hatte die Bochumer Bibliothek des Ruhrgebiets im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets Freitag, 7. Oktober 2011, eine zweistündige Wanderung in Bochum geologischen Untergrund organsiert. Ziel war der Steinbruch Klosterbusch im Lottental . Trotz des schaurig kalten Wetters hatten sich viele Besucherinnen und Besucher auf den Weg gemacht. Denn die Begehung des Ortes hat Seltenheitswert: gemeinhin gilt die Anlage als verschlossen.

Die Reise in Bochums gewaltige und imposante Erdgeschichte wurde sachkundig und anschaulich von den Geo-"Reiseführern" Dr. Manfred Brix, Prof. Dr. Thomas Kirnbauer und der Dipl.-Geol. Gabriele Wolf (GeoPark Ruhrgebiet e.V., Stadt Bochum, Gesellschaft für Geographie und Geologie Bochum e.V., Ruhr-Universität Bochum, Deutsche Bergbau-Museum Bochum, Technische Fachhochschule Georg Agricola und Bergmannstisch Bochum-Süd e.V.) begleitet.

Der Begehung war am Dienstag, 4.10.2011, eine Vortragsveranstaltung im Lesesaal vom Haus des Geschichte des Ruhrgebiet voran gegangen. Die Experten hatten dort verdeutlicht, wie entscheidend die geologische Situation im Untergrund des Bochumer Stadtgebiets zum heutigen Bild der Stadt beigetragen hatte und in Zukunft auch noch weiter beeinflussen wird.

DIE BIBLIOTHEK DES RUHRGEBIETS
Die Bibliothek des Ruhrgebiets im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets entstand durch die Zusammenführung von drei bedeutenden Spezialbibliotheken: der Bergbau-Bücherei Essen (ca. 240.000 Bände), der Bibliothek des Instituts für soziale Bewegungen (ca. 140.000 Bände) der Ruhr-Universität Bochum sowie der Bibliothek der vormaligen Industriegewerkschaft Bergbau und Energie (ca. 35.000 Bände). Als öffentlich zugängliche wissenschaftliche Spezialbibliothek führt die Bibliothek des Ruhrgebiets modifiziert die Sammeltätigkeit ihrer Vorgängereinrichtungen fort. Die Bibliothek des Ruhrgebiets ist eine Einrichtung der „Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets” und verfügt auch selbst über umfangreiche Bestände im Bereich Geologie und Mineralogie.

Autor:

Thea Struchtemeier aus Bochum

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