Alles ist gesichert.
Wir sind so sicher wie noch nie! - Alles gesichert! Essay

2Bilder

Wir sind so sicher wie noch nie!
So sicher wie heute waren wir noch nie, sagen die Sicherheitssysteme, Sicherheitsexperten.
Man spricht von Sicherheit durch die Lockdowns, der westlichen Sicherheit bei den Waffenlieferungen, doch das Gefühl von Sicherheit stellt sich nicht so recht ein.
Wie als wir Kinder waren, wenn die Erwachsenen etwas sagten, was sie nicht so gemeint hatten und uns  wirr und konfus zurückließen.
Unsicherheit zu verbreiten ist eine Taktik, ein Machtmittel, damit das getan wird, was verlangt, wenn nötig, auch in den Krieg zu ziehen.
Aber wen, bitteschön, wollen wir besiegen,und  vor wem wollen wir sicher sein?
Mit den technischen Prozessen, ob in Medizin oder Wirtschaft, Wissenschaft oder dem Bankensektor wird menschliches Leben analysiert und berechnet, kategorisiert und etikettiert, getötet ist im Namen der Sicherheit.
Menschen gleichen Objekten der Sicherheit versprechenden Systeme und es braucht nur die Atomisierung und Polarisierung weiterer Sicherheitsstufen, um Macht zu generieren wie es Narzissten im Privaten auch gerne tun.
Unterhaltung, Harmonie Sendungen für den Konsum und wenn Action benötigt, Krimis von Gewalttaten, lenken ab.
Doch taucht zuweilen ein Gefühl auf, als seien diese Sicherheiten nur vorgegeben, um blindes Vertrauen zu schüren, zustimmen zu lassen gegen die eigene Intuition ?
Du weißt am besten, wie es Dir geht, und wenn auch Freiheit ein schwieriges Thema ist, gibt es doch den kleinen Spalt im Bewusstsein hin zum Unbewussten, zum Intuitiven, aus dem Wissen und Erkennen hervordringen kann und neue Handlungsspielräume ermöglicht.
Leben ist aus Leben entstanden, ob im Kosmos oder auf der Erde, ist von Leben durchwirkt und schwingt, ob eine Mücke oder ein Elefant, ein Baum oder ein Grashalm.
Wenn Leute glauben, mit Hilfe der unlebendigen technischen Welt zu
herrschen, was ebenso irrational ist wie durch Angriff im Krieg Sicherheit und Frieden zu schaffen, mögen sie doch einmal ihre Perspektive, den Blickpunkt verlagern.
Denn befänden sie sich außerhalb der Erde oder der Erdatmosphäre, wäre ihr Standpunkt in Raum und Zeit ein gänzlich anderer, wie auch ihre Denkweise, und der Geozentrismus erschiene als Fiktion, Illusion.
Biblisch gesehen lässt sich der Größenwahn, die „Erde untertan zu machen - als Mensch, der wie Gott sein will“ nur durch einen panoptischen Blick, einen weiteren Raum aus dem zwanghaften Pragmatismus und Materialismus befreien.
Dem großartigen Wunderwerk des großartigen uralten Lebens inmitten von Leben anzugehören, beruhigt, lässt atmen, aufatmen und falsch verstandene Grenzen der menschengemachten Sichertheit verschwinden im offenen lebendigen Raum.

Autor:

Ingrid Dressel aus Bochum

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

12 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.