Stadt Bochum Klimaschutz
Eine „SenseBox“ in Bochum

Die „SenseBox“ ist eine kleine, vernetzte Umweltsensorstation, die Echtzeitdaten von Umweltfaktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst | Foto: Stadt Bochum
  • Die „SenseBox“ ist eine kleine, vernetzte Umweltsensorstation, die Echtzeitdaten von Umweltfaktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit misst
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Die Veränderungen des Klimas erfordern eine verstärkte Sensibilisierung für den Klimaschutz. Bochum nimmt diese Verantwortung ernst und hat jetzt eine innovative Initiative vorgestellt, die Bürgerinnen und Bürger, Vereine und Schulen aktiv einbindet: die „SenseBox“, eine kleine, vernetzte Umweltsensorstation. Diese misst Echtzeitdaten von Umweltfaktoren wie Temperatur und Luftfeuchtigkeit. Die gesammelten Daten sind online zugänglich und ermöglichen Einblicke in die Umweltbedingungen und helfen so, das Stadtklima besser zu verstehen. Ein ganz praktisches Smart-City-Thema.

„Wir wollen digitaler, smarter werden“, sagt Denes Kücük, Leiter der Stabsstelle Digitalisierung. Er stellte jetzt die „SenseBox“ vor. „Das Stadtklima-Monitoring ist ein wesentlicher Bestandteil der Smart City Strategie. Der Einsatz der `SenseBox´ ist ein neuer Ansatz bei der Beobachtung von Klima- und Umweltdaten“, ergänzt Projektleiter Gregor Siedlaczek.

Aufgestellt wurde die erste nun auf dem Sportplatz „Am Pappelbusch“. Der FC Altenbochum ist der erste Verein, der sich diesem Projekt anschließt. „Wir sind an vielen Stellen dabei, uns moderner aufzustellen“, sagt Sebastian Korell, 1. Vorsitzender. „Ob bargeldloses Bezahlen, W-Lan auf der Anlage oder das Streamen unserer Spiele – wir nutzen die Möglichkeiten der Digitalisierung.“ Neben einem tieferen Verständnis für Klimawandel und Umweltthemen bietet die Zusammenarbeit den Vereinsmitgliedern die Möglichkeit, Klimadaten in Echtzeit zu verfolgen. Dies fördert die Sensibilisierung und aktive Auseinandersetzung mit den Herausforderungen des Klimawandels.

„SenseBoxen“ werden aktuell an insgesamt sechs von Bürgerinnen und Bürgern vorgeschlagenen Standorten installiert, um gemeinsam das Stadtklima-Monitoring zu nutzen. Die Vorschläge stammen aus einem abgeschlossenen Beteiligungsprojekt der Bürgerbeteiligungsplattform www.bochum-mitgestalten.de

Die Smart City Innovation Unit betreut derzeit eine Vielzahl von Sensor-Projekten im Bereich Klima-Monitoring. Unter anderem auch ein Forschungsprojekt zur verbesserten Vorhersage von Starkregenereignissen. Da der Sportplatz auf Grund der Befestigungsmöglichkeiten und Möglichkeit zur Stromversorgung und der guten Versorgung mit dem LoRaWAN-Netz der Stadtwerke Bochum sehr geeignet ist, ist die Aufstellung der „SenseBox“ aus mehreren Gründen sinnvoll.

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