Wachsende Kriegsgefahr durch US-Angriff auf iranischen Machthaber
BürgerReporter-Meinung: Faschistoider Präsident Trump der USA spielt mit dem Feuer

Sarg bei der Trauerfeier des getöteten General im Iran - ein großer Teil der Trauergäste ist jedoch gegen das klerikal-faschistische Regime in ihrem Land
  • Sarg bei der Trauerfeier des getöteten General im Iran - ein großer Teil der Trauergäste ist jedoch gegen das klerikal-faschistische Regime in ihrem Land
  • hochgeladen von Ulrich Achenbach

Die Regierung der USA, der Kriegstreiber Nummer eins. hat  einen Anschlag gegen einen Machthaber im klerikal-faschistischen Regime des Iran verübt und den ranghöchsten General Soleimani dabei getötet - auf irakischem Boden. Da diese Person mit zu den größten Unterdrückern der Menschenrechte im Iran gehörte, braucht um diese nicht getrauert zu werden. Doch der US-Präsident Trump ist nicht um einen Deut besser. Es geht der US-Regierung - und nicht nur Trump - um die Vorherrschaft über die Rohstoffe im Nahen Osten - und nicht um die Bekämpfung des IS-Terrorismus, wie immer wieder durch die Medien verbreitet wird. Iran hat im Reigen der imperialistischen Mächte inzwischen den Status einer neu imperialistischen Macht.

Jetzt eskalieren die imperialistischen Kriegsdrohungen und Provokationen. Scheinheilig hatte der faschistoide US-Präsident Trump  versprochen, die US-Truppen weltweit zurückzuziehen. Jetzt liquidierte er provokativ drei US-feindliche Spitzenmilitärs und verlegt zusätzlich zu den bisher 5000 Soldaten 750 weitere in den Irak. Das irakische Parlament hat völlig zu Recht den Abzug aller ausländischen Truppen gefordert, worauf Trump dreist mit massivsten Sanktionen droht. Doch gegen die versuchte imperialistische Unterdrückung der USA weltweit gibt es immer mehr Widerstand. Im Mittleren Osten gehen jetzt Hunderttausende gegen den US-Imperialismus auf die Straße. In den letzten Monaten begehrten Massen im Irak, im Iran und im Libanon gegen die neuimperialistische iranische Politik auf. Daran ändert auch nicht die staatlich verordnete Trauer bzw. Trauerfeier um den ermordeten General im Iran, auch wenn viele Menschen daran teilnahmen, denn der Widerstand gegen das Unterdrückerregime wächst auch im Iran selber. 

Auffällig war, dass es sich bei vielen Menschen nicht um Anhänger des iranischen Regimes handelte. "Soleimani war ein guter und treuer Soldat und hat unser Land jahrzehntelang verteidigt", sagte Behnam M., ein 43 Jahre alter Klempner. Was passiert wäre, wenn die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) in den Iran eingedrungen wäre, wolle er sich nicht vorstellen. "Ghassem hat das verhindert und dafür sind wir ihm alle für immer dankbar," sagte der Klempner. Soleimani hatte den Kampf der iranischen Verbündeten gegen den IS koordiniert (Quelle: dpa-infocom.GmbH)

Die weltweite Kriegsgefahr ist wieder gewachsen, denn das faschistische Regime im Iran schwört Rache. Das ausgehandelte Atomabkommen mit der USA soll nicht mehr gelten - damit wird die Wahrscheinlichkeit eines nuklearen Kriegs immer größer, der sowohl vom iranischen Boden als auch von den USA ausgehen könnte.

Anstatt das Deutschland sofort sämtliche Truppen aus dem Irak gemäß der Forderung des Iraks abziehen würde, argumentiert die Bundesregierung: Die Gefahr für die deutschen Truppen ist zur Zeit im Irak sehr groß, doch ein Abzug wurde der IS in die Hände spielen. Wer hat denn den IS-Terroristen indirekt durch Waffenlieferungen an die Türkei zur Macht verholfen? Die Nato-Staaten, wobei auch Deutschland eine große Rolle spielte und noch spielt.

Zwar schwadronieren Merkel, Macron und Johnson in ihren Erklärungen von nötiger 'Deeskalation'. Sie verlieren kein Wort des offenen Protests gegen Trump. Zudem hält die Bundesregierung an den deutschen Truppen im Irak fest, was jederzeit zu einer gefährlichen Eskalation beitragen kann
Abzug aller ausländischen Truppen aus dem Irak! Deutsche Truppen raus aus dem Ausland!
Gegen die US-Aggression und jede imperialistische Einmischung und Kriegstreiberei! Keine Waffenlieferungen an Unrechtregime weltweit!

Eine wichtige Rolle für die drohende Kriegsgefahr spielt auch die Straße von Hormoz, die für den weltweiten Handel äußerst wichtig ist und an die auch der Iran grenzt.

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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