Faschistisches Lukaschenko-Regime
Entführung von Olympia-Läuferin Timanowskaja gescheitert

belarussische Läuferin Tsimanouskaya kritisierte Praktiken der faschistischen Regierung von Lukaschenko
  • belarussische Läuferin Tsimanouskaya kritisierte Praktiken der faschistischen Regierung von Lukaschenko
  • Foto: Quelle: https://www.freenet.de/nachrichten/topnews/pictureshow/sollte-belarussische-athletin-aus-tokio-entfuehrt-werden_8460128_4702792_8460048_0.html
  • hochgeladen von Ulrich Achenbach

Weil die belarussische Läuferin Kristina Timanowskaja die Sportfunktionäre ihres Landes kritisiert hat, versuchten Handlanger des faschistischen Regimes von Lukaschenko eine Entführung von T. Sie wurde zum Flughafen von Tokio gebracht und sollte von dort nach Belarus (Weißrussland) gebracht werden, wo ihr garantiert Haft und Folter gedroht hätten.

An diesem Beispiel zeigt sich, dass auch die Olypiade keine politisch neutrale Veranstaltung ist - das NOK hätte wissen müssen, dass Teilnehmer an der Olympiade, die aus reaktionären und faschistischen Staaten (wie hier Belarus) kommen, von den jeweilig herrschendem Terrorregime nur für Repräsentationszwecke des jeweiligen Landes missbraucht werden. Um glänzende Leistungen aus Prestigegründen zu erbringen, ist vermutlich Doping der Olympia-Sportler an der Tagesordnung. Timanowskaja vermutete, dass andere belarussische Athleten nicht antreten könnten, weil für sie nicht genügend negative Doping-Proben eingereicht worden seien.

Zwar hat T. jetzt bei der japanischen Polizei Hilfe gegen ihre drohende Entführung gesucht und auch erhalten - die weitere Teilnahme an den Olymischen Spielen und die Rückkehr ins olympische Dorf sind für sie jedoch ausgeschlossen, eine andere Unterkunft für diese Sportlerin wird gesucht. Außerdem sucht die Sportlerin T. ein politisches Asyl - bisher hat sich Tschechien zumindest als Durchgangsland angeboten.

Das Belarussische Olympische Komitee (NOK) hatte zuvor auf Telegram erklärt, die Athletin sei von einem Arzt untersucht worden und werde wegen ihrer "emotional-psychischen Verfassung" nicht an weiteren Wettkämpfen teilnehmen. Timanowskaja bezeichnete das auf Instagram als "Lüge". Dem Radiosender Euroradio sagte sie in einem Interview: "Sie haben mir einfach gesagt, meine Sachen zu packen und nach Hause zu fliegen." (Quelle: www.freenet.de/nachrichten/topnews/olympiaathletin-aus-belarus-offenbar-unter-polizeischutz).

Es ist davon auszugehen, dass auch Olymipa-Teilnehmer aus anderen Unrechtstaaten wie z.B. Saudi-Arabien, der Türkei u.a. entsprechend für die Wettkämpfe als Prestigeobjekte auftreten sollen und ähnlich wie die balarussische Olymipa-Läuferin Timanowskaja manipuliert werden, z.B. durch Doping-Mittel.

Von einem gerechten internationalen unpolitischen  Wettbewerb der Sportler kann daher nicht die Rede sein. Auch bei der Olympiade geht es - wie auch bei Fußball - nur um die Profite der Veranstalter und allenfalls um die Prestigefrage der teilnehmenden Länder! Insbesondere wollen sich Unrechtregime profilieren!

Autor:

Ulrich Achenbach aus Bochum

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