Hochschule Bochum: 300 falten und zeichnen ihr „Tor“ zum Architekturstudium

Eine besonders intensive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre war während des Architektur-Eignungstests am 29. Juni in der BlueBox zu spüren. Die Kandidatinnen und Kandidaten suchten sich zum Teil ungewöhnliche Plätze, um Motive für Ihre Zeichnungen zu finden . | Foto: Hochschule Bochum
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  • Eine besonders intensive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre war während des Architektur-Eignungstests am 29. Juni in der BlueBox zu spüren. Die Kandidatinnen und Kandidaten suchten sich zum Teil ungewöhnliche Plätze, um Motive für Ihre Zeichnungen zu finden .
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In Bochum studieren, um Architektin oder Architektin werden zu können: das ist das Ziel vieler. Das zeigte auch in diesem Jahr wieder der Eignungstest des Fachbereichs Architektur für den Studienstart im kommenden Wintersemester: Rund 300 junge Frauen und Männer belebten Ende Juni die BlueBox, das Architektur-Ausbildungs– und Exzellenzzentrum der Hochschule Bochum, sie saßen dort überall auf dem Fußboden oder an Tischen, zum Teil an den ungewöhnlichsten Plätzen des Hauses, zeichneten und falteten.

Denn der Test zur „Feststellung der künstlerisch-gestalterischen Eignung für den Bachelorstudiengang Architektur“ prüft das räumliche Vorstellungsvermögen der Bewerberinnen und Bewerber ihr gestalterisches Einfühlungsvermögen und Können. Eine Atmosphäre von Konzentration und Erwartung lag an diesem Nachmittag in der Luft. „Verständlich!“, findet Architektin Sarah Gräfer, die den Eignungstest beaufsichtigte. „Schließlich kann der Test das Tor zu einem wichtigen Kapitel im Leben der Bewerberinnen und Bewerber sein.“

Deshalb durften sich die Kandidatinnen und Kandidaten für zwei Zeichnungen und das Falten eines komplexen Origami-Kranichs auch zweieinhalb Stunden Zeit nehmen. Viele waren für den Test von weither angereist, schließlich hat das Architekturstudium in Bochum einen hervorragenden Ruf und ist beim deutschlandweiten CHE-Ranking seit vielen Jahren unter den Top Ten.

Für einen großen Teil derer, die am Ende zuversichtlich ihre Skizzen, Papiervögel und Zeugniskopien abgegeben haben, ist die Aufbruchsstimmung in der BlueBox nicht umsonst gewesen: „Etwa zwei Drittel haben bestanden und können sich zum Architekturstudium bei uns einschreiben!“, konnte Sarah Gräfer verkünden.

Würden sich alle einschreiben, dann wäre die Studierendenzahl im ersten Semester tatsächlich fast doppelt so hoch wie in Durchschnittsjahren. „Erfahrungsgemäß nutzt der eine oder die andere unseren bestandenen Eignungstest auch, um sich an einer anderen Hochschule im Lande um einen Studienplatz zu bewerben. Aber natürlich sind wir auch für die doppelten Abiturjahrgänge gerüstet und versuchen, das hohe Niveau unserer Architekturausbildung auch bei diesen stärkeren Jahrgängen zu halten“, erklärt der Dekan des Fachbereichs Architektur, Prof. Andreas Fritzen. Mit der neuen und modernen BlueBox, ist er zuversichtlich, hat die Hochschule Bochum den richtigen Ort dafür.

Eine besonders intensive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre war während des Architektur-Eignungstests am 29. Juni in der BlueBox zu spüren. Die Kandidatinnen und Kandidaten suchten sich zum Teil ungewöhnliche Plätze, um Motive für Ihre Zeichnungen zu finden . | Foto: Hochschule Bochum
Eine besonders intensive und konzentrierte Arbeitsatmosphäre war während des Architektur-Eignungstests in der BlueBox zu spüren. | Foto: Hochschule Bochum
Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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