SommerCamp geht in die Halbzeit

Im BOcruiser sitzt SommerCamper Alexander Rogalla. Mit dabei sind die Schülerinnen  v.l. Maja Koschel, Larissa Schurig, Lisa-Marie Krause und Geoinformatiker Robert Siebrecht. | Foto: Stadtwerke Bochum
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  • Im BOcruiser sitzt SommerCamper Alexander Rogalla. Mit dabei sind die Schülerinnen v.l. Maja Koschel, Larissa Schurig, Lisa-Marie Krause und Geoinformatiker Robert Siebrecht.
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Die SommerCamper sind wieder unterwegs. Am vierten Tag des diesjährigen SommerCamps „Energie und Umwelt“ besuchten die 22 Schülerinnen und Schüler die Hochschule Bochum, wo sie mit Solarzellen experimentierten und das SolarCar bestaunten.

Mit einem reichhaltigen Frühstück startete der Donnerstagmorgen für die Jugendlichen. Gut gestärkt fuhr die Truppe gemeinsam mit ihrer SommerCamp-Leiterin Angela Albert zur Hochschule Bochum. Dort angekommen begrüßte Josef Otte, technischer Mitarbeiter im Bereich Elektrotechnik, die Jugendlichen und führte sie gleich ins zentrale Elektronik-Labor. Sofort legten die Schülerinnen und Schüler unter Anleitung des Mitarbeiters André Nieland in Fünfer-Gruppen los, Spannung und Stromstärke einer Solarzelle zu messen. Vier Halogenstrahler ersetzten zuverlässig die Sonne. Konzentriert berechneten die Jugendlichen die optimale Ausrichtung einer Solarzelle und zeichneten die zugehörigen Kurvenverläufe.

Danach stand eine Besichtigung des in der Hochschule ausgestellten Solarcars „BOcruiser“ auf dem Plan. Das aktuelle Sonnenauto „SolarWorld GT“ ist zurzeit auf Weltumrundungstour und fährt mit gemütlichen 55 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit durch Russland, erklärt Jan Hintz, der Elektrik-Teamchef der Solarcar Gruppe.

Das von den Stadtwerken Bochum unterstützte Solarcar legt dabei täglich beträchtliche 150 bis 200 Kilometer zurück und steuert nach Asien auf Australien zu. „Über 20.000 Kilometer ist das Solarcar mittlerweile schon gefahren“, staunt SommerCamperin Lisa-Marie Krause, „deshalb bin ich schon das vierte Mal beim SommerCamp dabei, man lernt so viel dazu und es macht richtig Spaß.“

Am Freitag erkundeten die Schülerinnen und Schüler die Erlebniswelt „Strom und Leben“ im Umspannwerk Recklinghausen.

Danach packen die Camper ihre Seesäcke und machen sich am Montag auf die Reise Richtung Bremerhaven. Dort werden weitere spannende Ausflüge und Expeditionen für gute Laune sorgen.

Bereits seit 2007 betreut der Bochumer Energieversorger in Zusammenarbeit mit dem Innovationszentrum Schule-Technik Bochum (IST) das Projekt SommerCamp „Energie und Umwelt“. Die 14-tägige Ferienfreizeit findet bei den Bochumer Schülerinnen und Schülern großen Anklang.

Autor:

Ernst-Ulrich Roth aus Bochum

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