Evangelischer Friedhof nimmt an Kampagne teil
Ort der Hoffnung

Der Evangelische Friedhof Langendreer beteiligt sich an der Kampagne „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ der evangelischen Landeskirchen in NRW. Schilder an den Haupteingängen machen deutlich: Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch der Erinnerung und Ausdruck der Auferstehungshoffnung. | Foto: Gemeinde
  • Der Evangelische Friedhof Langendreer beteiligt sich an der Kampagne „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ der evangelischen Landeskirchen in NRW. Schilder an den Haupteingängen machen deutlich: Der Friedhof ist nicht nur ein Ort der Trauer, sondern auch der Erinnerung und Ausdruck der Auferstehungshoffnung.
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„Eigentlich machen wir jetzt nur sichtbar, was hier schon immer gelebt wird“, sagt Pfarrerin Caroline Peter. Die Evangelische Kirchengemeinde Langendreer beteiligt sich an der Initiative „Evangelischer Friedhof – Ort der Hoffnung“ der evangelischen Kirchen in Nordrhein-Westfalen. Mit neuen Schildern an den Eingängen des evangelischen Friedhofs an der Hauptstraße und am Gebäude der Friedhofsverwaltung wird dies deutlich.

Keiner geht verloren

„Der Friedhof ist Ausdruck unserer christlichen Auferstehungshoffnung. Das war auch schon immer so“, erklärt Pfarrer Jörg-Martin Höner. Die Hoffnung auf die Auferstehung ist der Grund für die Kirche, verstorbene Menschen würdevoll zu bestatten. „Dazu gehört auch, dass es bei uns keine anonymen Beerdigungen gibt. Keiner geht hier verloren.“

Dienst an Verstorbenen

Auch über die Beerdigung hinaus werde in der Gemeinde an die Verstorbenen erinnert. „Nicht nur am Ewigkeitssonntag, sondern drei Mal im Jahr feiern wir hier in Langendreer Gedenkgottesdienste“, erzählt Caroline Peter. Die Pfarrerinnen und Pfarrer der Gemeinde stehen zudem jederzeit als Ansprechpersonen zur Verfügung und begleiten trauernde Angehörige. Der Dienst an den Verstorbenen sei ureigenste Aufgabe der Kirche, den die Pfarrpersonen ebenso wie die Angestellten auf dem Friedhof versehen. „Wir haben hier einen festen Personalbestand und es sind immer Ansprechpartner für die Besucherinnen und Besucher direkt hier vor Ort auf dem Friedhof“, erklärt der stellvertretende Friedhofsverwalter Horst Haase.

Ort der Hoffnung und Erinnerung

Natürlich beobachte die Kirchengemeinde auch den Wandel in der Bestattungskultur aufmerksam. „Uns war es deshalb wichtig, durch die Teilnahme an der Kampagne noch einmal ein besonderes Zeichen zu setzen“, so Caroline Peter. Ein öffentliches Zeichen, dass auf dem Friedhof nicht nur Tod und Trauer Platz haben, sondern eben auch die Hoffnung und die Erinnerung an geliebte Menschen.

Autor:

Patricia Porwol aus Bochum

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