Stadt verkauft ein Grundstück in Nähe der HRW
Bottrop bekommt sein erstes Studentenwohnheim

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Die Hochschule Ruhr West (HRW) hat einen guten Lauf und der Standort Bottrop entwickelt sich dynamisch. 2009 begann die Hochschule mit 80 eingeschriebenen Studierenden heute sind es mehr 2.000. Jetzt bekommt Bottrop sein erstes Studentenwohnheim. An der Horster Straße im fußläufigen Bereich zur Hochschule sollen 28 Unterkünfte entstehen. Das Studierendenwerk Essen-Duisburg und die Stadt Bottrop, die dazu das passende Grundstück verkauft, stellten dazu im Rathaus die Pläne vor.

„Wir freuen uns auf unser erstes Studierendenwohnheim in Bottrop", so Jörg Lüken, Geschäftsführer des Studierendenwerks. „Campusnahes und bezahlbares studentisches Wohnen trägt stark zur Attraktivität eines Hochschulstandortes bei. Dass sich die Stadt für uns als Partner entschieden hat, ist ein gutes Signal und der richtige Schritt für den Erhalt von bezahlbarem Wohnraum."
Oberbürgermeister Bernd Tischler: "Ich freue mich sehr, dass sich die HRW und der Hochschulstandort Bottrop so gut entwickeln. Der Bau der Studierendenwohnungen in fußläufiger Nähe zur Hochschule ist eine tolle Investition in die Innenstadtentwicklung. Gestärkt wird auch das studentische Milieu in Bottrop."

Breite Zustimmung findet das Projekt auch in der Politik. Man könne das Projekt nur begrüßen sagt Hermann Hirschfelder (CDU), Vorsitzender des Wirtschaftsförderungsausschusses und sein Stellvertreter Frank Beicht (SPD) spricht von einer "Unterstützung voll und ganz". Eine breite Mehrheit fand daher auch die Vorlage der Verwaltung, eine entsprechende städtische Fläche an das Studierendenwerk zu verkaufen.

Stadtzentrum ist schnell erreichbar

Das 882 Quadratmeter große Grundstück nahe der Ecke Horster Straße/Friedrich-Ebert-Straße liegt nur 600 Meter vom Campus der Hochschule Ruhr West entfernt. Das Stadtzentrum mit zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten ist ebenfalls innerhalb weniger Gehminuten erreichbar. Der 300 Meter entfernte Busbahnhof gewährleistet eine schnelle Anbindung an den Regional- und Fernverkehr.
Die aktuelle Vorplanung des Studierendenwerks sieht rund 28 Wohnheimplätze vor. Die Wohnanlage soll sich über vier Geschosse (davon ein Staffelgeschoss) mit voraussichtlich 16 Apartments erstrecken. Geplant sind drei bis vier Einzelapartments und zwölf Wohngemeinschaften. Die Größe der WGs und Apartments soll zwischen 25 und 55 Quadratmetern liegen. Die Wohnheimzimmer des Studierendenwerks werden in der Regel möbliert vermietet. Zum Standard der Wohnheime gehört außerdem ein Wasch- sowie ein Fahrradkeller. Beide sind auch für das Bottroper Wohnheim vorgesehen. Ausreichend Stellplätze für Pkw sind ebenfalls eingeplant.

Mit der Planung beauftragt ist das Bochumer Architekturbüro Krampe Schmidt Architekten. Der Baustart steht noch nicht fest, weil dies von verschiedenen Faktoren, wie Planung, Baugenehmigung und Födermöglichkeiten abhängt. Nach Möglichkeit soll aber noch in diesem Jahr begonnen werden. Die Architekten rechnen mit einer aderthalbjährigen Bauzeit.

Florian Krampe (Architekt), Jörg Lüken (Geschäftsführer Studierendenwerk) und Johanne Peito-Höltgen (Leiterin Unternehmenskommunikation Studierendenwerk)stellten im Rathaus die Pläne vor. Foto: Kappi
Autor:

Judith Schmitz aus Bottrop

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