Vier Judoadler für die Westdeutsche qualifiziert. Frederik Griesdorn und Jan Hangebrauck erkämpfen Gold. Nina Skala landet auf Rang zwei

Zu den diesjährigen Bezirksmeisterschaften der Senioren in Münster waren nur vier Judoadler angereist: Nina Skala, Jana Neumann, Jan Hangebrauck und Frederik Griesdorn. Am Ende holten alle eine Medaille und schafften damit die Qualifikation für die Titelkämpfe auf NRW-Ebene, die am 24. November in Bochum stattfinden.
Bei den Damen zeigte Jana Neumann im Leichtgewicht zwar eine beherzte Leistung, musste sich jedoch in ihren beiden Begegnungen geschlagen geben. Das bedeutete aufgrund der geringen Teilnehmerzahl in ihrer Gewichtsklasse letztlich Platz drein. Noch besser machte es Nina Skala (+ 78 kg). Die Bundesligakämpferin entschied zwei Begegnungen zu ihren Gunsten, davon eine gegen ihre langjährige Teamkollegin Sandra Meißmer. Nur gegen Andrea Berghaus, die amtierende westdeutsche Meisterin, musste sie eine Niederlage hinnehmen.
Frederik Griesdorn und Jan Hangebrauck vertraten die Judoadler bei den Männern. Letzterer erreichte durch zwei ungefährdete Ippon-Siege das Finale in der Gewichtsklasse -90 kg. Dort traf er auf den erfahrenen Athleten Felix Potthoff. Da die Begegnung innerhalb der regulären Kampfzeit keinen Sieger fand, ging es in die Verlängerung. Hier behielt Hangebrauck letzten Endes dank seiner überlegenen Physis mit Kampfrichterentscheid die Oberhand und sicherte sich damit den Titel des Bezirksmeisters.
Nicht minder souverän agierte Frederik Griesdorn. Der 23-jährige benötigte für seinen Auftaktkampf gerade einmal sechs Sekunden, um sich vorzeitig mit einem Schulterwurf durchzusetzen. Auch das Halbfinale gewann er souverän mit Ippon. Hier wartete mit Ron Cornelissen ein erfahrender Regionalligakämpfer. Griesdorn zeigte sich hiervon allerdings unbeeindruckt und lag am Ende knapp mit Strafen vorne. „Frederik hat, so wie auch Jan, heute sehr clever agiert und konsequent seine taktische Marschroute verfolgt. In dieser Form wird er bei den westdeutschen Meisterschaften nur schwer zu schlagen sein“, freute sich Trainer und Vater Ulrich Griesdorn hinterher.

Autor:

Jan Hangebrauck aus Bottrop

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