Zentrum bietet auch Platz für Vereine vor Ort
Schwerin: Moscheebau soll Anfang 2020 starten

Mit Kuppel und Minarett soll das neue Gebäude eindeutig als Moschee zu erkennen sein. Bildquelle: Mevlana-Gemeinde Schwerin
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Im neuen Gemeindezentrum der türkisch-islamischen Mevlana-Gemeinde auf Schwerin, die Anfang des nächsten Jahres mit dem Bau ihrer Moschee beginnen möchte, ist auch Platz für nicht-muslimische Vereine aus dem Ortsteil. Das unterstrich Kubilay Corbaci vom Vorstand der Mevlana-Gemeinde in einem Gespräch mit dem Stadtanzeiger.

Die türkisch-islamische Gemeinde hatte im Jahr 2012 das 5.000 Quadratmeter große Grundstück des ehemaligen Unternehmens Balo-Motortex am Schweriner Kreisel gekauft, weil das alte Moschee-Gebäude an der Bodelschwingher Straße keine Möglichkeit zur Erweiterung bot.

Mehr Öffentlichkeit
Mit dem Erwerb des Grundstücks und der beiden ehemaligen Balo-Verwaltungsgebäude habe die Mevlana-Gemeinde ganz bewusst auch einen Schritt der Öffnung unternommen. Corbaci: "Neben der Notwendigkeit, weitere Räume für die Gemeinde- und Sozialarbeit zu bekommen, sind wir mit dem neuen Standort jetzt auch präsenter im Ortsteil."

Die alten Balo-Gebäude seien inzwischen bis auf kleinere Restarbeiten fertiggestellt. "Dort gibt es auch Räumlichkeiten, die von Vereinen, aber auch von Parteigruppierungen für Veranstaltungen gemietet werden können. Bedingung ist allerdings, dass dort kein Alkohol ausgeschenkt und kein Schweinefleisch verzehrt wird", erläutert Corbaci.

Moscheeneubau
Für den Moscheeneubau auf dem ehemaligen Balo-Gelände soll nach dem Zeitplan der Gemeinde "noch im Sommer" der Bauantrag gestellt werden. "Wir rechnen mit der Genehmigung bis Ende 2019/Anfang 2020. Im Frühjahr soll dann der erste Spatenstich erfolgen. Nach sechs bis neun Monaten könnte der Rohbau stehen", so Corbaci.

Die Moschee solle im Erdgeschoss Platz für 250 und im Balkongeschoss für 100 Personen bieten. Dazu gebe es einen Saal im Untergeschoss für 200 Personen. Sie erhalte ein Minarett (ohne Muezzinruf nach außen) sowie eine Kuppel, damit sie von außen gleich als Moschee zu erkennen sei. Die Baukosten werden laut Corbaci auf rund eine Million Euro beziffert.

Autor:

Lokalkompass Castrop-Rauxel aus Castrop-Rauxel

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