Neuer Name für das Hochwasserrückhaltebecken Ickern-Mengede
Vorhang auf für die Emscher-Auen

Ein Biick von oben auf die Emscher-Auen: Im Frühjahr hatte die Emschergenossenschaft zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Rund 80 Einsendungen gingen ein.
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  • Ein Biick von oben auf die Emscher-Auen: Im Frühjahr hatte die Emschergenossenschaft zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Rund 80 Einsendungen gingen ein.
  • Foto: Foto: Jörg Saborowski / EGLV
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Im Frühjahr hatte die Emschergenossenschaft zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Rund 80 Einsendungen gingen ein.Das Hochwasserrückhaltebecken Ickern-Mengede hat einen neuen Namen - Emscher-Auen! Gemeinsam mit den Städten Castrop-Rauxel und Dortmund hatte die Emschergenossenschaft im Frühjahr zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Rund 80 Einsendungen gingen ein.

In der Jury saßen Vertreter aus Dortmund und Castrop-Rauxel, von der Emschergenossenschaft sowie von Vereinen und Projekten aus beiden Städten, darunter „Mein Ickern e.V.“. „Das ist es, was uns als Emschergenossenschaft ausmacht: Wir denken über Stadtgrenzen hinaus und bringen dabei Menschen und Ideen zusammen. Partizipation ist uns beim Emscher-Umbau sehr wichtig, daher haben wir uns über die Idee aus der Bevölkerung für den Namenswettbewerb sehr gefreut“, sagt Prof. Dr. Uli Paetzel, Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft. Der Flussumbau, so Paetzel weiter, schafft die Bühne für weitaus größere Mehrwert-Effekte: Radwege, Naherholung, Tourismus und vieles mehr.

Hochwasserschutz und Naherholungsgebiet

Das Areal an der Stadtgrenze zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel ist ein Paradebeispiel dafür. „Es handelt sich hierbei zwar um eine technische Hochwasserschutzeinrichtung. Für die Menschen aber ist dies ein idyllisches Naherholungsgebiet – und das, obwohl die Emscher hier noch gar nicht vollständig abwasserfrei ist“, sagt Ullrich Sierau, Oberbürgermeister der Stadt Dortmund und zugleich auch Ratsvorsitzender der Emschergenossenschaft. „Daran“, so Sierau, „zeigt sich aber auch die hohe Akzeptanz der Menschen für das Generationenprojekt Emscher-Umbau.“
Sein Amtskollege Rajko Kravanja, Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, stimmt ihm bei: „Die Emscher als blaues Band der Region stiftet Identität und symbolisiert den Strukturwandel in der Region. Das spiegelt sich in der Begeisterung der Menschen für dieses Areal wider. Der Emscher-Umbau ist ein Gewinn für die Städte im Revier.“

Radwege und Weinberge

Ein Gewinn, der sich in Castrop-Rauxel nur wenige Kilometer flussabwärts bereits andeutet: Dort entsteht in den kommenden zwei Jahren ein Natur- und Wasser-Erlebnis-Park mit einer renaturierten Emscher und einem neuen Suderwicher Bach, Radwege und Weinberge inklusive.

Die Emscher-Auen in Dortmund-Mengede und Castrop-Rauxel-Ickern sind 33 Hektar groß, das entspricht in etwa der Größe von 46 Fußballfeldern. Im Hochwasserfall kann die durch die Auen fließende Emscher über ein Drosselbauwerk zurückgestaut und damit gedrosselt werden, um die unterhalb des Beckens liegenden Städte (u.a. Castrop) vor den Hochwassermassen zu schützen. Insgesamt 1,1 Millionen Kubikmeter fasst das Hochwasserrückhaltebecken. Das entspricht dem Inhalt von sieben Millionen Badewannen.

Ein Biick von oben auf die Emscher-Auen: Im Frühjahr hatte die Emschergenossenschaft zu einem Namenswettbewerb aufgerufen. Rund 80 Einsendungen gingen ein.
Emscher-Auen: Rajko Kravanja (Bürgermeister der Stadt Castrop-Rauxel, links), Prof. Dr. Uli Paetzel (Vorstandsvorsitzender der Emschergenossenschaft, 4. v.l.), und Ullrich Sierau (Oberbürgermeister der Stadt Dortmund und Vorsitzender des Genossenschaftsrates, 3. v.r.) verkündeten mit weiteren Jurymitgliedern den neuen Namen für das Hochwasserrückhaltebecken zwischen Dortmund und Castrop-Rauxel.
Autor:

Claudia Prawitt aus Lünen

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