Unterwegs mit „Kalle“: Achim Leder (33) organisiert Bus-Touren zu den Drehorten des Kultfilms „Bang Boom Bang“

Auf der ersten offiziellen Bang Boom Bang-Tour plauderte Schauspieler Ralf Richter aus dem Nähkästchen. Links im Bild: Tour-Organisator Achim Leder. 
                                      Foto: Vageshnath Sivaganesh
  • Auf der ersten offiziellen Bang Boom Bang-Tour plauderte Schauspieler Ralf Richter aus dem Nähkästchen. Links im Bild: Tour-Organisator Achim Leder.
    Foto: Vageshnath Sivaganesh
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Es ist Ruhrgebiets-Kult von der schönsten Sorte: Als „Bang Boom Bang“ 1999 in die deutschen Kinos kam, begeisterte die Komödie um die beiden Ganoven Keek und Kalle rund eine halbe Million Zuschauer.
Noch immer hat der Film, der an verschiedenen Schauplätzen in Unna und Dortmund gedreht wurde, zahlreiche eingefleischte Fans - darunter auch der Castrop-Rauxeler Achim Leder, der nun eine Bus-Tour zu den Drehorten der Kultkomödie organisierte.

„Ich glaube, das Besondere dieses Films ist, dass er die Menschen im Ruhrgebiet über alle Generationen und Schichten hinweg verbindet“, erklärt Achim Leder. Dies habe sich auch auf der ersten offiziellen „Bang Boom Bang“-Tour am 3. März widergespiegelt. „Die Teilnehmer waren schon sehr verschieden“, schmunzelt der 33-Jährige.
Die Idee, eine solche Tour zu organisieren, sei auf dem Junggesellenabschied seines Bruders entstanden, wo man „mal wieder vor dem Film versackt“ sei. „Er hat in unserem Freundeskreis absoluten Kultstatus“, so Leder.
Nach einer ersten inoffiziellen Fahrt im April vergangenen Jahres (an dieser nahm auch Regisseur Peter Thorwarth teil) fand nun die erste buchbare Tour statt. Mit 50 Teilnehmern, die zum Teil aus München, Straßburg oder dem Münsterland angereist waren, ging es zu insgesamt sechs Drehorten des Films - darunter der Dortmunder Flughafen, der Fußballplatz von Rot-Weiß Unna und die (zumindest unter den Fans des Films) legendäre Buderus Siedlung in Unna Massen. „Dort stand Franky‘s Video Power, wo viele Szenen des Films spielen“, erklärt Achim Leder. Anstelle der Videothek im Film gebe es dort nun eine Bäckerei - ansonsten sehe aber „alles noch genauso aus, wie im Film und wurde überhaupt nicht saniert. Das hat richtig viel Charme“, ist der Tour-Organisator begeistert. Freuen konnte er sich auch über ein weiteres „Original“: Schauspieler Ralf Richter (im Film als Knastausbrecher Kalle Grabowski zu sehen) hatte spontan die Tour begleitet. „Er konnte so einige spannende Geschichten über die Dreharbeiten erzählen“, bemerkt Leder.
Wer bei einer der nächsten „Bang Boom Bang“-Touren dabei sein möchte, findet nähere Infos unter www.bangboombang-dietour.de. Freie Plätze gibt es noch am 12., 17. und 26. Mai sowie am 23. Juni.

Autor:

Verena Wengorz aus Castrop-Rauxel

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