Ulrike Henkemeyer und ihre Fotostory von zuhause aus
Ente gut, alles gut

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Ente gut, alles gut - sagt der Volksmund mit einem Augenzwinkern. Klar, dass sich das sprachlich schön gebrauchen lässt für den Einstieg in eine ganz natürliche Geschichte. Sie handelt von Wilma, einer Entendame, die es jährlich immerzu an den gleichen Ort zieht, nach Balkonien.

Von Harald Landgraf und Ulrike Henkemeyer (Fotos)

Zum Eierlegen kehrt sie schon im vierten Jahr bei der Dinslakenerin Ulrike Henkemeyer ein. Sucht sich einen Blumentopf, legt dort jeden Tag eines ihrer Eier und brütet, sobald das letzte Ei gelegt ist ...
Das dauert um den Dreh 28 Tage.
"Wilma habe ich sie in Anlehnung an unsere Straße genannt", erzählt Henkemeyer. Als Fotografin ist sie geradezu erpicht darauf, den Moment abzuwarten, da die Küken schlüpfen. Den darf sie nicht verpassen, da kommt ihr gerade recht, dass sie in der Corona-Zeit ohnehin pausenlos zuhause ist.
An Karfreitag war es dann soweit: 14 Küken erblickten innerhalb von zwei Stunden das Licht der Welt. Das sei der bisherige "Küken-Rekord", ist die Fotografin stolz.

Alle meine Entchen ...

"Nach dem Schlüpfen flüchten sie, dann sind sie innerhalb von zwölf Stunden weg." Die Küken würden vom Balkon aus dem ersten Stock hinabspringen, erzählt die Tierliebhaberin. Beim Fallen würden sie ihre Schwimmhäute aufspannen, um mehr Luftwiderstand zu erzielen.

Ruckzuck laufen die Entlein ins Wasser

Doch vom Blumenkübel auf das Balkongeländer, das war leider für die Kleinen nicht machbar.
Meistens wurde in den Jahren zuvor nach 24 Stunden das Notprogramm gefahren. Dieses Mal wurde die Entenmama schon am Morgen des nächsten Tages unruhig. Dann war für Henkemeyer klar: Nachbar zur Hilfe rufen und Küken und Ente retten. "Zuerst kommt die Ente in den Wäschekorb und dann nach und nach die Küken", berichtet sie und dann geht's auf eine Wiese am Tenderingssee. "Dann laufen die ruckzuck ins Wasser und immer der Mutter hinterher", so die Fotografin. Dieses Mal seien vier Küken bei ihr besonders anhänglich gewesen und erst nach ein paar Mal Rufen der Mutter dieser ins Wasser gefolgt, berichtet Henkemeyer begeistert. Der gelang es übrigens auch dieses Mal wieder, im richtigen Zeitraum auf den Auslöser zu drücken ... und eigentlich ist dies auch eine Geschichte einer Fotografin im Homeoffice.

Autor:

Lokalkompass Dinslaken-Voerde-Hünxe aus Dinslaken

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