Spontane Aktion
Dinslaken ist bunt

"Lügen haben lange Leitern!" war auf einem der Plakate zu lesen. Eine Anspielung auf die besonders hoch platzierten AfD-Plakate in Dinslaken. Auf dem Foto zu sehen sind Vertreter*innen der Grünen, die PARTEI, Fridays for Future, Omas gegen Rechts und der Wunderfinder.
  • "Lügen haben lange Leitern!" war auf einem der Plakate zu lesen. Eine Anspielung auf die besonders hoch platzierten AfD-Plakate in Dinslaken. Auf dem Foto zu sehen sind Vertreter*innen der Grünen, die PARTEI, Fridays for Future, Omas gegen Rechts und der Wunderfinder.
  • Foto: Benedikt Voll
  • hochgeladen von Niklas Graf (Grüne)

Wir müssen ein Zeichen setzen, fand die Partei Die PARTEI mit Blick auf die optische Präsenz der AfD im Stadtbild. Nach einem spontanen Aufruf trafen sich binnen kürzester Zeit verschiedene Gruppierungen, Parteien sowie Bürgerinnen und Bürger im Dinslakener Stadtpark.

"Die AfD braucht man nicht, erst recht nicht vor seiner Haustür", antwortet der Fotograf und Die-PARTEI-Mitglied Benedikt Voll auf die Frage nach dem Grund für das gestrige Treffen. Und er meint es genau so, denn vor eben dieser hat die umstrittene Partei großflächig provokante Aussagen plakatiert. Es entstand die Idee eines spontanen Treffens im Stadtparkt, vor dem Rathaus, um ein Zeichen für Toleranz und gegen Rechts zu setzen. Schließlich sei Dinslaken eine weltoffene Stadt, in der kein Platz für Rassismus und Diskriminierung ist.

Seine Kolleginnen und Kollegen von Die PARTEI Dinslaken waren direkt mit im Boot, ebenso Mitglieder der Grünen, Fridays for Future, Omas gegen Rechts und der Wunderfinder. Was es dafür brauchte: Einen kurzen Post bei Facebook. "Manchmal muss man einfach machen – spontan und ohne großen planerischen Vorlauf", findet Kathrin Stremplowski-Hagedorn, ebenfalls Mitglied von Die PARTEI. Die Beteiligten nutzten das bunte Treffen für einen regen Austausch. Alle waren sich einig, dass solche Aktionen wichtig sind, um Präsenz in der Öffentlichkeit zu zeigen und die teils menschenverachtenden Äußerungen der AfD nicht unkommentiert bleiben dürfen.

Der Spitzenkandidat der Grünen in Dinslaken, Niklas Graf, freut sich über die offene Einladung für das kurzfristige Treffen: "Auch wir Grüne sind in Dinslaken von den Anfeindungen der AfD betroffen. Es ist zum Teil sehr schade mit wie viel Hass versucht wird Stimmung zu machen. Aber nach unseren zurückliegenden Demonstrationen für die Seebrücke, gegen Rechts und auch direkt gegen die AfD auf der Thyssenstraße oder vor dem Dachstudio hat die Stadtgesellschaft in der letzten Zeit immer wieder beeindruckend gezeigt, dass wir in Dinslaken eine tolerante Stadt sind und bleiben wollen. Von den acht zu wählenden Parteien in Dinslaken am 13.09. gehört keine dem rechten Spektrum an. Nun hoffen wir gemeinsam, dass die durch den Personalwechsel auf Kreisebene noch weiter nach rechts gerückte Partei auch im Kreistag möglichst klein bleibt."

Autor:

Niklas Graf (Grüne) aus Dinslaken

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