Gemeinsam für eine bessere Welt

Kathrin Kempe mit ihren bisherigen drei Medaillen.
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  • Kathrin Kempe mit ihren bisherigen drei Medaillen.
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Was haben Robert Bickmann aus Hamburg und Daniel Wagner aus Straubing gemeinsam? Beide sind begeisterte Läufe, haben das Herz am rechten Fleck sitzen und darüber hinaus auch noch ein ausgeprägtes Umweltbewusstsein.

Noch sind sie fast alleine. Noch. Doch das wird sich bald ändern. Denn zwischen Straubing und Hamburg sind es über 700 Kilometer. Und da werden sich sicherlich viele Leute finden, die für sich selbst und Andere Gutes tun möchten.
Die beiden haben sich im Jahr 2015 bei einem Unternehmertreffen kennengelernt. „Schnell war uns klar, dass wir viele gemeinsame Ideen und Vorstellungen hatten.“ meint Daniel. Aus den Ideen und Vorstellungen wurde ein Projekt: Crowlauf!
Crowd – aus dem englischem übersetzt, bedeutet es Menge. Und die Menge macht es. Viele Läufer können erheblich zum Wohle der Umwelt beitragen und helfen Ressourcen zu schonen. Oder sich sportlich zur Unterstützung von hilfsbedürftigen Personen betätigen.
Alles funktioniert ganz easy. Man(n) und Frau natürlich auch, kann aus verschiedenen sozialen Projekten auswählen. Dazu Daniel Wagner: „Gutes tun für Klima, Tropenwälder und oder für kranke und benachteiligte Kinder. Im Internet unter www.crowdlauf.de eine Medaille (für sich selbst) bestellen und schon kann losgelaufen werden.“ Wann, wo, mit wem und wie lange bzw. wie viele KM bleibt jedem selbst überlassen. Nach dem Lauf ein Selfie schießen oder sich fotografieren lassen. Bild ins Netz stellen und der erste Schritt ist getan. Für ein gutes Werk. Und für das eigene Wohlbefinden.

Laufen macht süchtig

Aus Dinslaken ist Kathrin Kempe mit dabei. Die 27jährige Chemielaborantin beteiligt sich eineinhalb Jahren. „Ich bin durch Instagram auf die Crowdläufe aufmerksam geworden.“ sprudelt es aus Kathrin heraus. „Mittlerweile bin ich total begeistert von dem Projekt. Eine win-win-Situation, ich treibe regelmäßig Sport für meine Gesundheit und tue noch Gutes dabei.“ Drei Crowdläufe hat Katharina inzwischen hinter sich gebracht. Alle drei erst in diesem Jahr. Angefangen hat sie mit dem Lauf zum Schutz der Tropenwälder, dann folgten die Läufe zum Wohle benachteiligter Kinder und fürs Klima. „Alle Läufe gingen über die Halbmarathondistanz.“ erzählt Kathrin. Für die begeisterte Läuferin ist dies aber nur ein „Warmlaufen“. „Drei bis vier Mal in der Woche laufe ich.“ erklärt sie. Denn sie trainiert für die Marathondistanz. 2017 war sie zum ersten Mal beim Köln-Marathon am Start. Es folgte in diesem Jahr der Start in Düsseldorf und im September möchte sie in Münster mit dabei sein. „Laufen mach einfach süchtig. Man will immer mehr.“ erklärt sie ihren Trainings- und Laufeinsatz. Sportliche Ambitionen hat sie noch nicht. Beim Marathonlauf in Düsseldorf erreichte sie nach 3 Std. 27 Min. das Ziel. „Ich versuche jedoch mich bei jedem Lauf ein wenig zu verbessern.“

Schon über 700 Teilnehmer

Am 21. Juli 2017 startete der erste Crowdlauf. Er ist dem Schutz der Tropenwälder gewidmet. Teilgenommen haben damals knapp 200 Läufer/innen. Inzwischen beteiligen sich mehr als 700 Personen. Der nächste Crowdlauf wird sich dem Umgang mit psychischen Erkrankungen widmen, speziell posttraumatischen Belastungsstörungen widmen. Daniel Wagner: „Wir sind auf dieses Thema aufmerksam geworden, nachdem wie eine Umfrage in unserer Community gemacht haben. Viele haben sich einen Crowdlauf dazu gewünscht, also machen wir jetzt einen.“
Crowdläufer tragen dazu bei, die öffentliche Aufmerksamkeit stärker auf diese Themen zu lenken – durch sportliches Engagement! Und sorgen dafür, dass für die wichtigsten Themen des 21. Jahrhunderts ein stärkeres Bewusstsein in unserer Gesellschaft entsteht.
Info
Weitere Infos sind unter:
www.crowdlauf.de oder hallo@crowdlauf.de
zu erhalten oder direkt bei
Daniel Wagner
09421-8699936

Autor:

Heinz Haas aus Mülheim an der Ruhr

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