Altenpflege statt Panzerpflege
Soziale Arbeit mit Menschen ist für Katja Söchtig wichtiger

Eigentlich sollte der Bundesfreiwilligendienst im Altenzentrum Maria Lindenhof für Katja Söchtig nur eine Überbrückung sein.
  • Eigentlich sollte der Bundesfreiwilligendienst im Altenzentrum Maria Lindenhof für Katja Söchtig nur eine Überbrückung sein.
  • hochgeladen von Michael Menzebach

Dorsten. Eigentlich sollte der Bundesfreiwilligendienst im Altenzentrum Maria Lindenhof für Katja Söchtig nur eine Überbrückung sein, bis sie mit einer Ausbildung bei der Bundeswehr hätte beginnen können. Da hatte sich die 20-Jährige schon innerlich für eine Ausbildung als KFZ-Mechanikerin oder Mechatronikerin entschieden. Jetzt gut 10 Monate später sieht es plötzlich ganz anders aus.

„Eigentlich habe ich nicht gedacht, dass eine soziale Arbeit mit Menschen was für mich ist. Ich wollte immer schon etwas Handwerkliches machen. Doch diese Freude und Freundlichkeit, die ich hier täglich in der Arbeit mit den alten Menschen erlebe, hat mich so überzeugt, dass ich mich beworben habe und ab Oktober eine Pflegeausbildung beginne“, erklärt die 20-jährige Bundesfreiwilligendienstleistende ihre berufliche Umorientierung.
Wenn man sie fragt, was ihr besonders wichtig an ihrer Arbeit als Bundesfreiwillige ist, geht es ihr besonders darum, den Menschen Freude zu geben. Dies gelingt ihr im Gespräch mit ihnen ober beim regelmäßigen Mensch ärgere Dich nicht spielen. Der Bundesfreiwilligendienst hat sie und ihre Sicht auf die Dinge doch deutlich verändert. Sie fühlt sich selbstbewusster und kann viel besser auf Menschen zugehen. Die Gespräche mit den Senioren mag sie dabei sehr. Ob es um Mode oder Politik von früher im Vergleich zu heute geht, ist fast egal, denn sie nimmt aus jedem Gespräch etwas mit. Seitdem sie im Altenzentrum Maria Lindenhof arbeitet verfolgt sie das Weltgeschehen viel genauer, um sich darüber mit den Senioren auszutauschen. Gerade in der Zeit des Besuchsverbotes hatten die Bewohnenden einen erhöhten Gesprächsbedarf und waren für die Zuwendung und Geduld der jungen Frau sehr dankbar.

Hintergrund: 
Das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten bietet jährlich 40
Bundesfreiwilligenplätze in den Bereichen der Seniorenhilfe, Behindertenhilfe und Kinder-, und Jugendhilfe in den Städten Gladbeck, Bottrop, Dorsten und Essen an. Die Dauer kann frei zwischen zehn und zwölf Monaten gewählt werden. Die Bundesfreiwilligen der Diakonie erhalten ein monatliches Taschengeld von 430 Euro. Aktuell sind noch Plätze in allen Bereichen frei. Interessierte an einem Bundesfreiwilligendienst können sich ganz unverbindlich unter der Telefonnummer: 01761 900 5570 bei der WhatsApp-Sprechstunde oder online unter: www.lifetime-bfd.de
melden oder direkt bewerben.

Autor:

Michael Menzebach aus Haltern

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