DEW21 will wegen falscher Ratsentscheidung Stellen streichen

Foto: Archiv DIE LINKE

26. November 2012, Bericht von Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender DIE LINKE.Dortmund -

Kohlekraftwerke sind bei RWE zusammen mit Atomkraftwerken die Hauptenergieerzeugung.

70 Stellen will die DEW21 aus ihrem Stellenplan streichen. Dabei solle gegen die MitarbeiterInnen auch Druck angewendet werden, so die WR am 26. November 2012. Hintergrund ist die falsche Ratsentscheidung vom 13.12.2007, dass sich DEW21 am RWE-Kraftwerk Gekko in Hamm beteiligen solle.

„Damals hat sich die Lobby der RWE im Dortmunder Rat gegen jedes bessere Wissen durchgesetzt. Vor der damaligen geheimen Abstimmung mit nur einer Stimme Mehrheit, hatten SPD, FDP und DVU ihre Zustimmung angekündigt, während CDU, Grüne, Bürgerliste und LINKE gegen die Entscheidung stimmen wollten“, nennt Utz Kowalewski, beteiligungspolitischer Sprecher der LINKEN, Ross und Reiter. Dass es sich um eine Lobbiistenentscheidung auf Kosten der DEW21 handele, wurde auch 2007 bereits heftig kritisiert.

„Nun zeigt es sich, dass RWE die Ratsmehrheit, ebenso wie die damaligen Verantwortlichen der DEW21 über den Leisten gezogen hat. Die Beschäftigten der DEW21 für das Wirken der RWE-Lobby nun bluten zu lassen ist schäbig“, meint der LINKEN-Sprecher.

„Begünstigt wurde die Fehlentscheidung sicherlich auch durch die Beteiligung der RWE an der DEW21 und der Möglichkeit über den Aufsichtsrat der DEW21 falsche Unternehmensentscheidungen der DEW21 zum Vorteil der RWE zu begünstigen“, so Kowalewski. DIE LINKE setze sich auch aus diesem Grunde für eine Trennung der DEW21 von der RWE mit dem Auslaufen des Gesellschaftsvertrages der DEW21 im Jahr 2014 ein.

Autor:

Renate Kowalewski aus Dortmund-Ost

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