Umweltzone Ruhrgebiet kommt

Noch immer ist die Belastungen durch Stickstoffdioxid ein großes Problem. Die Revier-Umweltzone soll helfen,die von der EU vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten.
  • Noch immer ist die Belastungen durch Stickstoffdioxid ein großes Problem. Die Revier-Umweltzone soll helfen,die von der EU vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten.
  • hochgeladen von Antje Geiß

Der aktualisierte und von den drei beteiligten Bezirksregierungen
Arnsberg, Düsseldorf und Münster überarbeitete gemeinsame Luftreinhalteplan für das Ruhrgebiet ist fertig gestellt und am 15. Oktober in Kraft getreten.
Er besteht aus den drei Teilplänen Nord (Bezirksregierung Münster), Ost (Bezirksregierung Arnsberg) und West (Bezirksregierung Düsseldorf).
Damit gibt es ab 1. Januar 2012 eine große zusammenhängende Umweltzone im Ruhrgebiet. Sie umfasst die Bereiche mit zu hohen Belastungen durch die Schadstoffe Feinstaub und Stickstoffdioxid.
Ab dem 1. Januar 2013 ist dann in der nächsten Stufe nur noch Fahrzeugen mit gelber oder grüner Umweltplakette und in der letzten Stufe ab 1.Juli 2014 nur noch Fahrzeugen mit grüner Plakette die Einfahrt gestattet.
Darüber hinaus sieht der Luftreinhalteplan industrielle und verkehrliche Maßnahmen vor. Dazu gehören beispielsweise die Ertüchtigung von Fahrzeugflotten der öffentlichen Hand und des öffentlichen Personennahverkehrs sowie verkehrsplanerische und städteplanerische Maßnahmen.
Für die Städte im Ruhrgebiet gibt es bereits seit August 2008 einen Luftreinhalteplan mit ausgewiesenen Umweltzonen. Im Regierungsbezirk Arnsberg umfasst der Plan die Städte Dortmund, Bochum und Herne.
Erste Erfolge dieses Planes und der damit verbundenen
Minderungsmaßnahmen sind mittlerweile erkennbar. Die Belastungen innerhalb bestehender Umweltzonen sind im Durchschnitt stärker zurückgegangen als außerhalb dieser Zonen. Jedoch stellen die Belastungen durch Stickstoffdioxid weiterhin ein großes Problem dar.
Hier sind die weiteren Maßnahmen des neuen Planes erforderlich, um die von der EU vorgegebenen Grenzwerte einzuhalten und den Gesundheitsschutz zu verbessern.
Der Teilplan Ost wird in der Zeit vom 17. bis einschließlich 31. Oktober 2011 bei den Städten Dortmund, Bochum und Herne sowie bei der Bezirksregierung Arnsberg zur Einsichtnahme ausgelegt.

Autor:

Antje Geiß aus Dortmund-City

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

16 folgen diesem Profil

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung oder Bildergalerie einbetten

Abbrechen