Warnung vor neuer Droge ist Quatsch

„Warnmeldung - keine Scherzmail“, heißt es in einer E-Mail, die von einer angeblich neuen Raubmasche handelt.
Der Absender: Polizeihauptkommissar Wolfgang Schmitz. Ihn gibt es wirklich bei der Dortmunder Bundespolizei. Die neue Droge, die Räuber angeblich nutzen, um ihre Opfer wehrlos zu machen, jedoch nicht.
Dafür bekommt der Kommissar Schmitz, seitdem die Mail im Umlauf ist, täglich 500 bis 800 Anrufe von verunsicherten Menschen. „Das läuft jetzt schon seit drei Jahren“, berichtet er von der Fake-E-Mail, die als Warnung auch auf der Internetseite der Bundespolizei in Potsdam gelandet war. „Die Warnung ist Quatsch“, betont der Polizeihauptkommissar, jedoch sei sie nicht aufzuhalten. Denn in der E-Mail mit dem falschen Absender wird als erstes darum gebeten, die Nachricht an alle weiter zuleiten. Dann wird ein angeblicher Fall geschildert, bei dem eine Frau an der Tankstelle eine Visitenkarte von einem Mann bekommt, falls sie mal einen Maler bräuchte. Als sie losfährt fühlt sie sich berauscht und verfolgt.
Laut Fake-Mail war die Visitenkarte in eine neue Flüssigdroge namens „Burundanga“ getaucht worden, die von Kriminellen verwendet würde, um Opfer auszurauben.
Polizeisprecher Manfred Radtke stellt klar: Diese E-Mails und dieses Gerücht von einer Droge gibt es alle paar Jahre immer wieder.“ Und er entwarnt: „Es ist jedoch nicht real.“

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