Neue Chefin für die Arbeitsagentur

Die 49-jährige Juristin Astrid Neese ist die neue Chefin der Dortmunder Arbeitsagentur.
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  • Foto: Schmitz
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Seit Anfang des Jahres ist Astrid Neese "Die Neue" an der Dortmunder Arbeitsagentur. Sie übernimmt ihr Amt mit rund 36.000 Arbeitslosen Menschen in Dortmund, Tendenz fallend.
Nach über vier Jahren als Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Recklinghausen ist Astrid Neese zum Jahresbeginn nach Dortmund gewechselt. Die 49-jährige Juristin, die seit über zwölf Jahren verschiedene Führungsfunktionen bei der Bundesagentur für Arbeit ausgeübt hat, freut sich auf die neue Aufgabe:
„Ich sehe die Leitung der Arbeitsagentur in dieser großen Ruhrgebietsstadt als besondere Herausforderung an. Das Thema Strukturwandel ist mir aus meinen beruflichen Stationen vertraut, und ich werde Dortmund auf dem bisher guten Weg weiter mit der Kompetenz der gesamten Arbeitsagentur unterstützen. Ich möchte mich in die Dortmunder Netzwerke aktiv ein-bringen und hoffe, schnell die Kontakte zu allen Akteuren des Arbeitsmarktes knüpfen zu können. Denn auch beim Zukunftsthema Fachkräftebedarf gilt es, gemeinsam an einem Strang zu ziehen und auch Menschen mit weniger guten Ausgangspositionen eine Chance am Arbeitsmarkt zu eröffnen.“
Nach dem positiven Verlauf in den letzten Monaten war die Arbeitslosigkeit zum Jahresende leicht angestiegen. Zur Nachfrage sagte Astrid Neese: " Bis zum Jahresende war die Nachfrage der Unternehmen nach Arbeitskräften recht lebhaft. Ebenfalls sehr positiv: Zum Jahresende verzeichnen wir die niedrigste Jugendarbeitslosigkeit seit 20 Jahren."
Dagen stieg die Zahl der älteren Arbeitslosen über 50 Jahren um ein Prozent an, auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen nahm leicht zu (0,7 Prozent).
Demgegenüber standen mehr als 5000 Stellen zur Besetzung offen, das sind 46 Prozent mehr als im vergangenen Jahr. "Schon jetzt ist es schwierig, Stellen für Zerspanungsmechaniker, Elektroniker, Fachinformatiker, Berufskraftfahrer oder Pflegekräfte zum gewünschten Zeitpunkt zu besetzen", bilanzierte Stefan Kulozik. "Die Arbeitslosenzahl hat sich im letzten Jahr stetig reduziert und liegt nun deutlich niedriger als im Vorjahr", so Kulozik. "Grund war die anhaltende wirtschaftliche Belebung, wenn auch auf niedrigem Niveau, so Kulozik.
Der Vorgänger von Astrid Neese in Dortmund, Stefan Kulozik, wechselte nach Köln und wird dort Geschäftsführer des Job-Centers.

Autor:

Lokalkompass Dortmund-City aus Dortmund-City

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