Planungsamt freut sich über rege Online-Teilnahme zu den beiden INSEKT Brackel und Innenstadt-Ost
Zustimmung und Gegenwind

Seitens der Stadt Dortmund freut man sich über die hohe Teilnehmerzahl an der zweiwöchigen Online-Befragung zu den beiden Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten (INSEKT) Brackel (links) und Innenstadt-Ost.
  • Seitens der Stadt Dortmund freut man sich über die hohe Teilnehmerzahl an der zweiwöchigen Online-Befragung zu den beiden Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten (INSEKT) Brackel (links) und Innenstadt-Ost.
  • Foto: Grafiken: Stadt DO
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Das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt der Stadt freut sich über die rege Teilnahme an der Online-Beteiligung zu den beiden Integrierten Stadtbezirksentwicklungskonzepten (INSEKT) Brackel und Innenstadt-Ost.

Vom 3. bis zum 16. Mai hatten die Bewohner*innen der beiden Stadtbezirke sowie alle Interessierten die Möglichkeit, sich im Zuge einer online durchgeführten Umfrage über die INSEKT zu informieren und ein Stimmungsbild zu den Inhalten abzugeben (der Ost-Anzeiger berichtete, auch über kritische Reaktionen).

Tolle Resonanz mit 583 Teilnahmen

"In Summe sind dabei 583 Teilnahmen eingegangen, was eine tolle Resonanz ist", so Stadtsprecher Christian Schön. Eine erste Sichtung der Ergebnisse zeigt, dass unterschiedliche Altersgruppen sowie Berufstätige, Rentner*innen, Schüler*innen, Auszubildende und Student*innen erreicht wurden. Dabei haben deutlich mehr als 80 % der Teilnehmer*innen angegeben, wohnhaft in Brackel oder der östlichen Innenstadt zu sein. "Somit konnte durch die Umfrage ein umfangreiches Stimmungsbild der im Stadtbezirk lebenden Menschen eingefangen werden."

Gewünscht: Quartiersgaragen, mehr Grün und bessere Spielplätze

Durch die Möglichkeit, auch selbst Vorschläge zu machen, sind bereits einige konkrete Ideen bei der Planungsverwaltung eingegangen. Auch per E-Mail meldeten sich noch einige Teilnehmer*innen im Nachgang. Zu nennen sind beispielsweise der Wunsch nach Quartiersgaragen, mehr Grün in der Stadt oder Aufwertung von Spielplätzen.

Aber auch Kritik und kontroverse Meinungen wurden mitgeteilt.

Stefan Thabe, der Leiter des Stadtplanungs- und Bauordnungsamtes, ordnet die ersten Ergebnisse der Online-Beteiligung so ein: „Wir freuen uns, dass wir trotz der Pandemie-Lage eine gute Möglichkeit gefunden haben, die Menschen zu informieren und ihre Meinung zu ganz verschiedenen Vorstellungen abzufragen. Dass wir dabei Zustimmung und Gegenwind gleichermaßen erfahren, liegt in der Natur von Planung, deren Aufgabe es ist, gute, auch langfristig orientierte Antworten auf unterschiedliche Raumanforderungen zu geben.“

Das Team im Planungsamt, das die INSEKT erarbeitet hat, wertet die Beteiligung ebenfalls positiv, als deutliches Zeichen für die große Identifikation der Bewohnerschaft mit ihrem Stadtbezirk, die sich mit großem Interesse einbringt und sich für gerne für das eigene Lebensumfeld einsetzt.
Alle Anregungen werden nun gesammelt und gemeinsam mit den Umfrageergebnissen gesichtet und ausgewertet. Aufgrund der Vielzahl an Teilnahmen wird dies eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, bis das Stadtplanungs- und Bauordnungsamt noch einmal im Detail über die Stimmungsbilder und das weitere Vorgehen berichten kann.

Verwaltung hofft auf Präsenzveranstaltungen

Trotz der regen Teilnahme hofft die Verwaltung, nach der Bewältigung der Corona-Pandemie wieder Präsenzveranstaltungen zur Beteiligung der Öffentlichkeit durchführen zu können. Dabei sind auch sogenannte Hybrid-Formate denkbar, bei denen die Diskussion mit Publikum vor Ort mit der Möglichkeit sich online einzubringen kombiniert wird.

Denn bereits viele öffentlich durchgeführte Online-Beteiligungen machen deutlich: Onlineformate sind laut Stadt eine wichtige Säule im Austausch zwischen Kommune und Bürger*innen vor Ort, die durch die Pandemie deutlichen Aufschwung erfahren haben. Sie halten auch in Zeiten von Corona den Diskurs am Laufen, wenn ein Austausch von Angesicht zu Angesicht nicht möglich ist und sie erreichen Menschen, die sich auf die herkömmliche Art und Weise vielleicht nicht beteiligt hätten.
Auch in Zukunft werde die digitale Beteiligung eine wichtige und gute Ergänzung zu Präsenzveranstaltungen sein, kündigt Stadtsprecher Schön abschließend an.

Autor:

Ralf K. Braun aus Dortmund-Ost

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