Westfalenhalle: Abriss der Radrennbahn sorgt für höhere Kapazität

Mit dem Abriss der Radrennbahn wurde in der Westfalenhalle das Ende dieses Sports endgültig eingeläutet | Foto: Westfalenhalle
  • Mit dem Abriss der Radrennbahn wurde in der Westfalenhalle das Ende dieses Sports endgültig eingeläutet
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Im Jahr 2009 kam das Aus für zwei traditionsreiche Radsportveranstaltungen in der Westfalenhalle.

Sowohl die Sechs-Tage-Veranstaltungen als auch der Weihnachtspreis wurden ersatzlos gestrichen, aus wirtschaftlichen Gründen wie es damals hieß. Auch eine schnell ins Leben gerufene Internet-Aktion „Rettet die Sixdays“ verlief ohne zählbaren Erfolg im Sande.
Und mit dem Abriss der Radrennbahn in der großen Westfalenhalle schwinden wohl aus die letzten Hoffnungen, dass es solche Veranstaltungen noch einmal geben wird. Ein Hintertürchen hält allerdings Jochen Meschke, der Geschäftsführer der Veranstaltungszentrum Westfalenhallen GmbH, noch offen. Radsport könne auch auf einer Mietbahn stattfinden, vorausgesetzt natürlich, er werde als Arena-Veranstaltung wieder wirtschaftlich ausreichend attraktiv.
Apropos attraktiv: Mit dem Abriss der Radrennbahn wird die Kapazität der großen Westfalenhalle erweitert. Nach den Baumaßnahmen können maximal 15 380 Zuschauer die Pforten passieren. Bei einer Bühne vor Kopf, wie sie beispielsweise bei Rock-Konzerten aufgebaut wird, passen jetzt nun rund 13 000 Personen hinein.
Und diese Arbeiten sind nur ein Teil eines ganzen Bündels von Maßnahmen, mit denen die Position der Dortmunder Halle im Wettbewerb gestärkt werden soll. „Dazu gehört auch die Ausstattung einer weiteren Event-Lounge mit einem exklusiven Balkon“, listet Joche Meschke eine Maßnahme auf.
Die Ladenstraße, also der Umgang im Erdgeschoss, soll großzügiger nutzbar genmacht werden, indem Verkaufsstände in Nischen verlagert werden. Und es werden zusätzliche Garderoben und noch mehr Notausgänge eingerichtet. Erst kürzlich hatte die Halle 1 eine neue Klimaanlage erhalten. „Wir machen die große Westfalenhalle noch attraktiver für Besucher und Veranstalter“, fasst Jochen Meschke zusammen.

Autor:

Uwe Petzold aus Dortmund-Süd

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