BVB-Stars am Ring: Sturm landet in Dortmund K.o.-Sieg

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Seltene Fußball-Allianz am Boxring: Weidenfeller, Kehl, Podolski und Draxler drückten Felix Sturm bei seinem Kampf in der Westfalenhalle gemeinsam die Daumen. Hat geholfen: Nach seinem K.o.-Erfolg ist Sturm nur noch einen Sieg von der Rückkehr auf den WM-Thron entfernt.

Fritz Sdunek ist unverdächtig, seinen Schützlingen nach dem Mund zu reden. Nach dem K.o.-Sieg von Felix Sturm über Predrag Radosevic in der vierten Runde aber war der Trainerfuchs voll des Lobes: „Felix hat unter Beweis gestellt, wie schnell und wirkungsvoll er sein kann.“

Das sahen die rund 7000 Zuschauern ähnlich. Neben vielen Fans aus Sturms bosnischer Heimat traf sich Prominenz am Ring. Roman Weidenfeller, Sebastian Kehl und Patrick Owomoyela waren mit ihren besseren Hälften gekommen. Schalkes Julian Draxler trug Sakko, Lukas Podolski war samt auffälliger Nieten-Jeans eingeflogen. Henning Baum vertrat die Schauspieler-Fraktion, Nackt-Model Micaela Schäfer geizte nicht mit Reizen und Gianna Ina und Giovanni Zarrella posierten mit Ricken-Gattin und Moderatorin Andrea Kaiser.

Gekämpft wurde auch, und das von Felix Sturm konsequent im Vorwärtsgang. Nach dem dritten Leberhaken ging Radosevic erneut zu Boden; seine Ecke warf das Handtuch. Aus, vorbei, Sturm ist damit Herausforderer um den WM-Gürtel gegen seinen einstigen Bezwinger Daniel Geale – wenn der sich im August gegen Darren Barker durchsetzt. „Ende des Jahres will ich wieder Weltmeister sein“, gab sich der Champion nach dem Kampf angriffslustig.

Der klare Erfolg hat selbstbewusst gemacht – vor allem aber die geänderte Einstellung, die den neuen „Felix 2.0“ zurück zu alter Stärke geführt hat. „Die Leidenschaft zu Sport und Training ist wieder da. Ich habe viel Ruhe in mein Leben gebracht“, erläuterte der 34-Jährige selbst. Pizza und Eis wollte er sich zwar mit seiner Familie auch nach diesem Sieg gönnen. „Aber ein, zwei Schoko-Riegel reichen, ich brauche keine 70 mehr. Dann benötige ich auch nur noch einen Kleiderschrank und muss nicht alle Jeans in zwei Größen parat haben“, plauderte Sturm schmunzelnd aus dem Nähkästchen.

Zufrieden sein konnte an diesem Kampfabend in Dortmund auch der Promoter in Felix Sturm. Susi Kentikian eroberte sich ihren WM-Gürtel zurück und Konni Konrad bewies Nehmerqualitäten und ein großes Fighterherz. Er hat nun ebenfalls ein Ziel vor Augen: „Ich will Weltmeister werden. Und das schaffe ich auch!“

Autor:

Dietmar Nolte aus Dortmund-West

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