Stadtverwaltung Düsseldorf teilt mit
Alle 15 nächtliche Flugbewegungen waren leider notwendig

Düsseldorfer Anwohner aus Lohausen und Stockum haben sich wiederholt über Flugbewegungen am/über dem Flughafen Lohausen beschwert. Deshalb fragte die Ratsgruppe Tierschutz / FREIE WÄHLER die Verwaltung, aus welchen Gründen kam es in den letzten Wochen und Monaten zu Flugbewegungen am Düsseldorfer Flughafen im Zeitraum zwischen 00:00 und 06:00h,
aufgrund welcher Zahlen, Daten, Fakten, Abwägungen, Genehmigungen hat der Flughafen Düsseldorf die Flugbewegungen zugelassen und
was unternimmt die Stadt Düsseldorf, um auch Flugbewegungen dieser Art zu verhindern, damit die rund um den Flughafen lebenden Düsseldorfer zwischen 00:00 und 06:00h durchschlafen können?

Für die Verwaltung teilte die Kämmerin, Frau Schneider, in der letzten Ratssitzung mit, dass es sich in fünf Fällen um Hubschrauberflüge der Landespolizei, in acht Fällen um Ambulanzflüge, in einem Fall um einen von der Luftaufsicht genehmigten Flug mit technischen Problemen (A321) und in einem weiteren Fall um einen vom Verkehrsminister genehmigten Rückführungsflug (A330) gehandelt habe.

„Der Flughafen Düsseldorf hat grundsätzlich eine gesetzliche Betriebspflicht für alle zugelassenen Fluggesellschaften bzw. Luftfahrzeuge und aknn daher keine Starts oder Landungen ablehnen. Die Flugbewegungen der Hubschrauberstafel der Landespolizei fliegen im Rahmen einer Sonderregelung des Verkehrsministeriums und unterliegen nicht den Regelungen der Betriebsgenehmigung des Flughafens Düsseldorf.

Die Ambulanzflüge fallen unter Punkt 6 der Nachtflugbeschränkungen für den Flughafen Düsseldorf. Danach sind Starts und Landungen im Katastrophen- und medizinischen Hilfeleistungseinsatz sowie sonstigen Notfällen grundsätzlich von den Beschränkungen ausgenommen.“

Torsten Lemmer, Ratsherr und Geschäftsführer der Ratsgruppe Tierschutz Freie Wähler erklärt: „Obwohl wir für jeden der 15 Fälle die Begründungen nachvollziehen können, so kam es denoch zu Lärmereignissen und Störungen in der Nacht von bis zu 96 dBA. Wenn man daran denkt, dass ein Ghettoblaster 100 dBA erreicht, kann man sich vorstellen, wie es ist, mitten in der Nacht geweckt zu werden.

Im Sinne der Anwohner aus Lohausen und Stockum hoffen wir, dass es auch künftig zu möglichst wenigen Flugbewegungen im Zeitraum zwischen 00:00 und 06:00 Uhr kommt.“

Foto. pixabay

Autor:

Alexander Führer (Tierschutz) aus Düsseldorf

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