Garath 2.0- Handlungskonzept: Fragen noch offen

Bezirkspolitiker für Garat-Hellerhof, Peter Ries
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"Nahversorgung vor Verdichtung"

Garath. Am 28.02.2017 wurde auf der Sitzung der Bezirksvertretung 10 die Beschlussvorlage „Integriertes Handlungskonzept „Garath 2.0 – Den Wandel gestalten“ vorgestellt.

Für mich als Bezirkspolitiker soweit ein gutes Konzept, jedoch vermisse ich wichtige Dinge, wie z. B. Reparaturen von Straßen und Wege, die ich gerne in das Konzept aufgenommen sehen möchte. Bedenken melde ich auch im Bereich der „Wohnraumschaffung“ an. Zwar sehe auch ich die Notwendigkeit Wohnraum zu schaffen, warne jedoch davor, mit aller Gewalt nachzuverdichten und aufzustocken, solange die Nahversorgung nicht geregelt ist.

„Es muss darauf geachtet werden, dass am Ende nicht nur Bauträger und Investoren profitieren, sondern in erster Linie die hier lebenden Menschen, die von Anfang an in die Planungen mit einbezogen werden sollen, damit sich das Stadtklima durch die neuen Bebauungsstrukturen nicht verschlechtert und das Konfliktpotenzial in den Quartieren durch die dann erhöhte Nutzungsdichte am Ende verschlechtert.

Um weitere Leerstände einzudämmen oder zu abzuwehren, sollen private Eigentümer über Kooperationsvereinbarungen in die Projektentwicklung und Stadtratsbeschlüsse zu künftigen Maßnahmen eingebunden werden. Dazu ist die von mir immer wieder geforderte Installierung eines "Leerstandsmanagements" (Stadtteilbüro) nun in das Konzept als „City-Management“ aufgenommen worden. Dies ist auch nötig, um zum Beispiel mögliche Nutzungsänderungen und und Sanierungsmaßnahmen zu erkennen und insbesondere für drohende Leerstände möglichst vor Eintreten eines Leerstandes, eine adäquate Nachnutzung zu finden.

Ziel des Handlungskonzeptes ist es, den Stadtteil Garath wieder zu einem hochwertigen innerstädtischen Quartier zu entwickeln. Dazu gehört unbedingt und in erster Linie eine funktionierende Nahversorgung mit einem breiten Sortiment an Verbrauchsgütern.

Die Umsetzung des Konzeptes soll über 2020 hinaus erfolgen.

Autor:

Peter Ries aus Düsseldorf

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