NRW veröffentlicht Ratgeber für Flüchtlinge

Rainer Schmeltzer leitet das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, das als Mitherausgeber für die Broschüre verantwortlich ist.
  • Rainer Schmeltzer leitet das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales, das als Mitherausgeber für die Broschüre verantwortlich ist.
  • Foto: Daniel Magalski
  • hochgeladen von Jens Steinmann

In einer 32 Seiten starken Broschüre haben Landesministerien unter dem Titel "Demokratie für mich" zusammengefasst, welche Regelungen und Rechte das Leben in Deutschland mit sich bringt. Der Ratgeber richtet sich inbesondere an Flüchtlinge, die sich in unserer Gesellschaft erst einmal orientieren müssen.

Besonders in der Integrationsarbeit mit Geflohenen solle zukünftig der Leitfaden zur Demokratie zum Einsatz kommen, doch auch länger hier lebende Menschen sollen sich so mit den deutschen Grundrechten vertraut machen können. Rainer Schmeltzer, Leiter des Ministeriums für Arbeit, Integration und Soziales sagt: "Aus den Grundrechten ergeben sich Regeln für das Zusammenleben. Alle Menschen, die in Deutschland leben, sind verpflichtet, die Gesetze anzuerkennen und einzuhalten."

Integration in fünf Sprachen

Das Heft ist in seiner ersten Auflage in fünf Fremdsprachen (Englisch, Französisch, Arabisch, Dari und Farsi) sowie auf Deutsch erschienen und in einfachen Worten verfasst. Dabei deckt die Broschüre ein weites Themenfeld ab, das von den Grundzügen der Rechtsstaatlichkeit über die Grundrechte bis zu Tipps im Alltag reicht. Eine besondere Aufmerksamkeit legten die Autoren offenbar darauf, die Gleichberechtigung von Mann und Frau sowie das Recht auf Selbstbestimmung herauszustellen. Doch auch der historische Hintergrund dieser Werte wird beleuchtet: "Die Entwicklung Deutschlands zu einem demokratischen Staat ist eine sehr lange, auch von vielen leidvollen Kriegen geprägte Geschichte."

"Demokratie für mich" soll zukünftig in Unterkünften für Geflohene ausliegen, doch auch die Quartiersarbeit der Landeszentrale für politische Bildung soll davon profitieren. Herausgeber sind die Landeszentrale als Teil des Ministeriums für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport sowie das Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales.

Autor:

Jens Steinmann aus Herne

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