BOXEN: PLATZ EINS UND ZWEI FÜR HOMBERGER U19 BOXER

H. Omar  ./.  R. Sölö
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Olympische Sportart BOXEN! Erfolgreiche ABC Teilnahme bei den internationalen Düsseldorfer Stadtmeisterschaften

Für die internationalen Düsseldorfer Stadtmeisterschaften waren vom Amateur-Box-Club Homberg zwei U19 Athleten gemeldet.
Mit der Rekordbeteiligung von 28 Vereinen und 142 Boxern und Boxerinnen hatte der ausrichtende Tus Gerresheim Samstags und Sonntags 17 bzw. 16 Kämpfe in allen Alters- und Gewichtsklassen zusammengestellt.
Die beiden Homberger Athleten Hawal Omar und Diaaldin Barakeh belegten in ihren Gewichtsklassen jeweils Platz zwei und eins.
In der Gewichtsklasse bis 64 kg siegte Hawal Omar im Halbfinale nach Punkten gegen Riyad Sölö vom Wittener Boxclub und zeigte dabei auf schnellen Beinen eine technisch ansprechende Leistung.
Im Finale traf der Homberger am nächsten Tag wieder auf seinen alten Rivalen Illias Benouiia vom BC Essen-Vogelheim, dem er zuletzt bei den NABV Meisterschaften nach Punkten unterlag.
Zur Freude von Fachübungsleiter Harald Jonischeit zeigte Omar eine sehr gute Leistung, setzte aber wieder einmal seine rechte Schlaghand zu wenig ein. Dennoch erwarteten wohl alle Zuschauer einen Punktsieg des ABC-Athleten. Die Punktrichter entschieden jedoch anders und sprachen dem Vogelheimer mit einem 2:1 Urteil wiederum den Punktsieg zu.
In der Gewichtsklasse bis 69 kg galt als ein Höhepunkt der Veranstaltung bereits im Vorfeld der Kampf zwischen dem Homberger Gymnasiasten Diaaldin Barakeh und dem sympathischen Lokalmatador des Tus Gerresheim, Hussam Sallum. So war es als Finalkampf in der A-Klasse zumindest fest eingeplant.
Wer am Kampftag allerdings nicht antrat, war Hussam Sallum. Den Veranstaltern war wohl das Risiko zu groß, dass ihr Lokalmatador gegen den Homberger verlieren könnte. Stattdessen hatte man ihm entgegen der Vereinbarungen einen offensichtlich anderen und vermeintlich schlagbaren Gegner zugeteilt. Entsprechend sauer reagierte Trainer Harald Jonischeit: „Das ist jetzt schon das zweite Mal innerhalb von 6 Monaten, dass die Gerresheimer dieser Kampfpaarung erst zustimmen, dann anscheinend kalte Füße bekommen und den Kampf kurzfristig wieder absagen. Dabei können sich beide Athleten von ihrer Klasse her eigentlich auf Augenhöhe begegnen.“
Stattdessen bot man Homberg den international erfahrenen Russen Khalid Moukaliev vom Belgischen Boxclub Eupen als Gegner an. Trainer Werner Hügel und Harald Jonischeit nahmen Einsicht in den Kampfpass des Russen, überlegten kurz und entschieden sich der Kampfpaarung zuzustimmen. „Man weiß nie genau, wie viele Kämpfe solche Jungs schon in jungen Jahren in ihrer Heimat absolviert haben“, meinte Harald Jonischeit. „Aber die Belgier haben uns versichert, dass es über die im Kampfpass aufgeführten 37 Kämpfe hinaus früher keine Einsätze gegeben hat.“
Dieser Kampf wurde dann auch als Finalkampf in der A-Klasse gewertet und war das Allerbeste, was man den Zuschauern an diesem Tage bieten konnte.
Ein Kampf über 3x3 Minuten auf technisch hohem Niveau. Beide Kämpfer gingen über alle 3 Runden ein hohes Tempo und schenkten sich nichts. Die immer wieder eingebauten Tempowechsel des ABC-Athleten gefielen dem Russen allerdings gar nicht. Zudem wechselte Barakeh vor seinen Angriffsaktionen immer mal wieder die Auslage und erboxte sich durch den sofortigen Einsatz seiner Schlaghand Vorteile. Den Angriffsaktionen von Moukaliev entzog sich der 17-jährige Gymnasiast zumeist auf schnellen Beinen und nutzte seine Defensivmomente immer wieder zu intelligenten Konteraktionen. Den einstimmigen Punktsieg des Hombergers kommentierte Ringrichter Hans-Hermann Sangen vom Deutschen Mannschaftsmeister BC Velbert anschießend mit der kurzen und treffenden Bemerkung: „Das war bundesligareif!“

Autor:

Harald Jonischeit aus Duisburg

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