VLN-Lauf 9 - 43. DMV Münsterlandpokal - 20.10.2018 Nürburgring

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Lance David Arnold und sein Team Frikadelli Racing bereits im Qualifying draußen

Beim spannenden Finale der VLN Langstrecken Meisterschaft Nürburgring 2018 gewann der Falken Porsche von Falken Motorsports. Beim letzten Rennen des „alten“ Porsche 911 GT3 R (#4) setzten sich Klaus Bachler und Martin Ragginger nach 28 Runden mit einem knappen Vorsprung von 5,334 Sekunden gegen die Zweitplatzierten Maximilian Götz, Raffaele Marciello und Patrick Assenheimer im Mercedes-AMG GT3 (#47) von http Motorsport durch. Auch auf Rang drei ging ein Mercedes AMG GT3 (#6) durchs Ziel. Hubert Haupt, Yelmer Buurman und Luca Stolz fehlten am Ende 20,845 Sekunden auf die Sieger. Gewinner der SP9-Premium-Wertung wurden in diesem Jahr bereits zum fünften Mal Georg Weiss, Oliver Kainz und Jochen Krumbach im Ferrari 488 GT3 (# 22) vom Wochenspiegel Team Monschau.
VLN-Meister 2018 wurden Christopher Brück, Danny Brink und Philipp Leisen. Das Trio des Pixum Team Adrenalin Motorsport fuhr in der hart umkämpften Klasse für Produktionswagen bis 2.500 ccm Hubraum in einem BMW 325i e90 (#490) insgesamt 6 Klassensiege ein und punktete in den weiteren Rennen konstant. „Ich bin einfach nur überglücklich“, strahlte Teamchef Matthias Unger, seinerseits VLN-Champion von 2008.
Für Frikadelli Racing mit Lance David Arnold und seinen Partner Alex Müller in ihrem Porsche 911 GT3 R (#30) war bereits im Qualifying Schluss. Das Fahrzeug war nach einem Einschlag in die Leitplanken in der kurzen Zeit nicht mehr zu reparieren.
Lance David Arnold: (Fahrer Porsche 911 #30): „Ich war heute Morgen nur für eine Runde auf der Nordschleife, um eine Zeit zu setzen und wollte später im Qualifying angreifen. Der Ausfall ist doppelt schade für das Team, für Alex und für mich, denn ich besaß noch Chancen auf den Gewinn der SP9 Pro-Wertung. Wir hätten den Jungs zum Saisonabschluss gerne noch eine weitere Podiumsplatzierung geschenkt.“
Alex Müller (Fahrer Porsche 911 #30): „Ich war auf einer schnellen Qualifying–Runde unterwegs und beim Anbremsen des Kleinen Karussells am Schwalbenschwanz einen Tacken zu spät dran. Dadurch bin ich auf den Grünstreifen gekommen und hatte einen leichten Leitplankenkontakt – aber der hat genügt, um dem Auto innere Verletzungen zuzufügen, die vor dem Rennen nicht mehr reparabel waren. Den Fehler nehme ich klar auf meine Kappe und möchte mich beim ganzen Team entschuldigen. Wir hätten uns einen anderen Saisonabschluss gewünscht. Aber das kann passieren, wenn du hart attackierst.“
Auch für Benjamin Leuchter vom Team Max Kruse Racing GmbH lief es nicht besser als beim letzten Rennen. Bei Lauf 8 war es der Motor, der während des Qualifyings den Dienst versagte. Beim letzten Rennen in diesem Jahr musste der Golf GTI TCR (#310) mit einem Getriebeschaden noch während des Qualifyings abgestellt werden.

Duisburg, den 23.10.2018
Hermann van Plüren

Autor:

Hermann van Plüren aus Duisburg

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