Ratingen: Polizei sucht Zeugen für Einbrüche am 28. und 29. Januar
Wohnungs- und Geschäftseinbruch, Täter konnten fliehen

Einbrüche am 28. und 29. Januar in Ratingen: Die Polizei bittet um Mithilfe!
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Zeugen gesucht: Am Dienstag, 28. Januar, und am Mittwoch, 29. Januar, kam es zu einem Wohnungs- und Geschäftseinbruch in Ratingen. Die Polizei bittet um Mithilfe.

Am Dienstag, 28. Januar, kam es in der Zeit von 16 Uhr bis 20 Uhr zu einem  Tageswohnungseinbruch an der Margaretenstraße in Ratingen-Tiefenbroich. Der oder die noch unbekannten Täter hebelten eine rückwärtig gelegene Balkontür einer  Wohnung im Hochparterre auf und gelangten so in die Wohnräume. Um zu verhindern,  dass ein heimkehrender Bewohner die Wohnung betreten konnte, legten die Täter  von innen die Sicherungskette an der Wohnungstür vor. Anschließend durchsuchten
er oder sie die Räumlichkeiten delikttypisch. Scheinbar unerkannt von Nachbarn  oder anderen Hausbewohnern verließen der oder die noch unbekannten Einbrecher die Räumlichkeiten vermutlich über den Einstiegsweg. Ob etwas entwendet wurde,  konnte von den Geschädigten zum Zeitpunkt der Anzeigenerstattung noch nicht mit  Sicherheit festgestellt werden.

Beute betrug mehrere hundert Euro

Während des Geschäftsschluss, in der Zeit vom Dienstagabend des 28. Januars, 18 Uhr, bis zum Mittwochmorgen des 29. Januars, 8 Uhr, kam es zu einem Einbruch in ein Friseurgeschäft an der Lintorfer Straße in Ratingen-Mitte. Der oder die  unbekannten Täter gelangten gewaltsam durch den Haupteingang in die Geschäftsräume. Dort entwendeten er oder sie gleich mehrere Sammelbehälter
(Spardosen) für Trinkgelder und Spenden, in welchen sich schätzungsweise mehrere hundert Euro Bargeld befanden. Mit dieser Beute wurde der Tatort dann offenbar unentdeckt über den Einstiegsweg auch wieder verlassen.  Sachdienliche Hinweise nimmt die Polizei in Ratingen, Telefon 02102 / 9981-6210,  jederzeit entgegen. Im Verdachtsfall aktueller Tat wählen Zeugen die 110 !

Hinweise und Tipps der Polizei:

Aus gegebenem Anlass gibt die Kreispolizeibehörde Mettmann folgende Ratschläge zum Thema Einbruchschutz:

- Lassen Sie bei Wohnungs-/Haustüren mit Glasfüllung niemals innen
den Schlüssel stecken.

- Vermeiden Sie es, Schlüssel draußen zu verstecken, um sich z. B.
bei einem unfreiwilligen Aussperren helfen zu können, denn:
Einbrecher kennen jedes Versteck.

- Sollten Sie Ihren Schlüssel verloren haben, wechseln Sie
unverzüglich den Schließzylinder aus.

- Verschließen Sie Fenster, Balkon und Terrassentüren, auch wenn
Sie nur kurz weggehen - denn gekippte Fenster sind offene
Fenster.

- Sichern Sie auch Fenster und Balkontüren in den oberen
Stockwerken, denn Einbrecher sind manchmal wahre
Kletterkünstler. Leitern, Gartenmöbel, Kisten, Mülltonnen,
Rankgerüste usw. können als Kletterhilfen dienen.

- Lassen Sie Rollläden nur nachts herunter, sonst entsteht
tagsüber der Eindruck, die Bewohner seien nicht da.

- Verschließen Sie stets Türen von Kellern und Dachböden.

- Kellerlichtschächte und Kellerfenster sollten Sie z. B. mit
massiven, gut verankerten Gittern oder Gitterrosten sichern
lassen.

- Lassen Sie Wohnung oder Haus bei längerer Abwesenheit durch
Verwandte, Bekannte, Nachbarn oder gegebenenfalls "Haushüter"
bewohnen oder bewohnt erscheinen: Briefkasten leeren, Rollläden,
Vorhänge, Beleuchtung, Radio und Fernseher unregelmäßig
betätigen.

- Verzichten Sie auf eine Mitteilung über Ihre Abwesenheit auf dem
Anrufbeantworter.

- Informieren Sie Ihre Nachbarn über den Einsatz von
Zeitschaltuhren für Rollläden, Beleuchtung, Radio etc.

- Lassen Sie Wertsachen nicht offen zu Hause herumliegen.

- Markieren Sie Ihre Wertgegenstände (Gravur, UV-Stifte etc.)
eindeutig und notieren Sie die wichtigsten Daten in einer
Wertgegenstandsliste. Fotografieren Sie schwer zu beschreibende
Gegenstände.

- Bewahren Sie besonders Wichtiges oder Wertvolles (z. B.
Dokumente, Sparbücher, Sammlungen, Gold oder Schmuck), das Sie
nur selten brauchen, bei Ihrem Geldinstitut im Schließfach auf.

- Wenn Sie diese wertvollen Dinge im Haus behalten möchten,
bringen Sie sie in einem geprüften Wertbehältnis unter.

Weitere Beratung finden Sie auch im polizeilichen Netzwerk "Zuhause sicher"
unter: www.zuhause-sicher.de

Autor:

Andrea Becker aus Essen-Borbeck

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