Kommunalwahl 2014: CDU fordert Wertschätzung für Lokales

Mit der Wiedereröffnung des Freibads Hesse hat sich für die Borbecker CDU ein wichtiges Anliegen schon vor der Wahl erfüllt - auch wenn sich die SPD dieses Thema grundsätzlich lieber auf die Fahne schreibt.

Eine vermeintliche Randerscheinung dieses eigentlich Positivereignisses aber ärgerte den Borbecker CDU-Fraktionsvorsitzenden Thomas Mehlkopf-Cao trotzdem im Vorfeld maßlos: Der Termin wurde parallel zur turnusmäßigen Bezirksvertretungssitzung angesetzt und erzwang somit eine zeitliche Verschiebung auf 18 Uhr. „Das spiegelt die mangelnde Bedeutung der Bezirksvertretung bei der Stadtspitze wider“, klagte er geringe Wertschätzung für die Lokalpolitik an.

Sicherheit, Sauberkeit und mehr

Dabei sind eben die Sorgen und Nöte der Menschen in den Straßen von Borbeck und Umgebung doch das Kerngeschäft von Regina Hallmann, Margarete Roderich, Bernhard Tonner, Thomas Mehlkopf-Cao, Klaus Diekmann, Klaus-Dieter Pfahl und ihren Mitstreitern. Die Liste der Themen ist lang: Es geht um Sicherheit und Sauberkeit, vor allem in eher problematischeren Stadtteilen wie Bochold und Bergeborbeck, um den Ausbau von KiTas und Kindergärten, um weitere Plätze zu schaffen, und um die Abdeckung des Wohnbedarfs - hier sieht die CDU nach wie vor eine „überdurchschnittliche Nachfrage“.
Der Naturschutz inklusive der Erhaltung und des Ausbaus von Rad- und Wanderwegen ist ein weiterer Schwerpunkt im Wahlprogramm. Sport und Ehrenamt sollen zudem gefördert, die Sportplätze durch Zusammenlegungen gestärkt und verbessert werden. Ebenso ein Punkt bei den Christdemokraten: Die Sanierung von Schultoiletten plus pädagogischer Begleitung. Und auch diese Schlagworte stehen dick auf der Liste: Inklusion, Integration und Diversität.

Bezirksbürgermeister ablösen

Um Einbringung bemüht sind alle Kandidaten, jeder seinen persönlichen Stärken entsprechend. So ist Bildung das Thema bei Margarete Roderich vom Ortsverband Borbeck-Mitte. Sie fordert den behindertengerechten Umbau von Schulen und entsprechende Ausbildung des Lehr- und Pflegepersonals. Integration behinterter Kinder? Unbedingt. Aber nicht mit der Brechstange. Die Erhaltung einer vielfältigen Schullandschaft hat sie sich zum Ziel gesetzt.
Verkehrsfragen - wie die in Borbeck häufig für LKW zu niedrigen Brückendurchfahrten - sind da zum Beispiel eher Steckenpferd des Dellwigers Klaus Pfahl. Er will die Wohngebiete vom Durchgangsverkehr nach Bottrop befreien. Woran dies bisher gescheitert sei? Auch am Widerwillen der SPD. Die Konkurrenz abzulösen, ist das Ziel. „Durch eine Mehrheit am 25. Mai und mit einem neuen CDU-Bezirksbürgermeister.“

Autor:

Sara Holz aus Unna

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