RWE marschiert Richtung Regionalliga-Spitze
2:0-Erfolg über Fortuna Düsseldorfs U23

Nach mehr als sieben Monaten wurde an der Hafenstraße mal wieder vor einer ordentlichen Kulisse gespielt.
  • Nach mehr als sieben Monaten wurde an der Hafenstraße mal wieder vor einer ordentlichen Kulisse gespielt.
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  • hochgeladen von Michael Köster

Fußball-Regionalligist Rot-Weiss Essen marschiert weiter in Richtung Regionalliga-Spitze. Gegen die bisher ebenfalls ungeschlagene U23 von Fortuna Düsseldorf brauchte die Mannschaft von Trainer Christian Neidhart viel Geduld, feierte am Ende aber einen verdienten 2:0-Erfolg. Am Dienstagabend steigt das Nachholspiel beim bisher sieglosen Bonner SC.

Die Voraussetzungen für ein Regionalliga-Spitzenspiel waren gegeben. Zwei bisher unbesiegte Teams trafen aufeinander, und 5.000 Dauerkarten-Inhaber durften dabei sein. "Erstmals nach sieben Monaten und zwei Tagen mit Zuschauern", wie der Stadionsprecher verriet.
Trainer Christian Neidhart vertraute der Startelf, die beim 3:0-Erfolg in Lippstadt über weite Strecken überzeugt hatte, und Kapitän Marco Kehl-Gomez wollte da weitermachen, wo er zuletzt aufgehört hatte. Schon nach drei Minuten flog ein Kopfball des zweifachen Torschützen knapp drüber.

Plechaty scheitert nach Solo 

RWE kombinierte gefällig, Düsseldorf erwartete den Meisterschaftsfavoriten tief in der eigenen Hälfte. Entsprechend eng wurde es, in den Strafraum vorzudringen. Gefährlich wurde es zumindest bei Standards. So in der 35. Minute, als Dennis Grote nach einem Eckball nur die Oberkante der Latte traf. Fünf Minuten später verpasste Simon Engelmann eine scharfe Hereingabe von Oguzhan Kefkir nur knapp. Die größte Möglichkeit zum Führungstreffer vergab allerdings Rechtsverteidiger Sandro Plechaty. Sekunden vor dem Pausenpfiff scheiterte er nach feinem Solo an Fortuna-Torwart Dennis Gorka.
Nach dem Wechsel das gleiche Bild: Die Essener drängten, die Düsseldorfer verteidigten ihr Tor. Und als einmal ein Ball durchrutschte, klärte Torwart Gorka artistisch vor Joshua Endres (55.). Das der Fortuna-Keeper hernach liegen blieb und der Schiedsrichter deshalb einen RWE-Konter im Keim erstickte, brachte die 5.000 Fans in Wallung und dem erregten Dennis Grote die Gelbe Karte.

Grote und Harenbrock treffen 

Eine Viertelstunde später behielt der Routinier dann allerdings einen klaren Kopf. Nachdem sein Torwart Daniel Davari bei einem Freistoß von Cedric Euschen das 0:1 verhindert hatte (67.), setzte sich Grote im Luftduell durch, und der Ball senkte sich unhaltbar ins Eck (71.). Die Führung war hochverdient, und der Torschütze machte umgehend Platz für Cedric Harenbrock. Und der rechtfertigte seinen Einsatz sofort.  Nach einem langen Ball und Kopfball-Verlängerung von Simon Engelmann schloss der lange verletzte Blondschopf eiskalt zum 2:0 (80.) ab.

Autor:

Michael Köster aus Essen-Borbeck

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