Korte kennt keine Gnade: Borbecker Boxprofi siegt erneut durch K.o.

Die Taktik war klar: Patrick Korte wollte auch gegen Davit Gorgiladze  seine weiße Weste behalten.  Fotos (2): Debus-Gohl
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  • Die Taktik war klar: Patrick Korte wollte auch gegen Davit Gorgiladze seine weiße Weste behalten. Fotos (2): Debus-Gohl
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Fast schien das Wetter dem Boxabend auf dem Gelände des ESC Preußen einen Strich durch die Rechnung machen zu wollen. Zumindest sah es bis in den späten Nachmittag ganz danach aus. Doch dann beruhigte sich der Himmel über Essen und die Zuschauer der fast ausverkauften Veranstaltung bekamen auf dem mit Boxring und Zuschauerstühlen aufgepimpten Fußballplatz einen mitreißenden Sportabend präsentiert.

Mit dem Kampf um die vakante Deutsche Meisterschaft der German Boxing Association im Leichtgewicht der Männer zwischen Sandro Lütke Bordewick (13 Kämpfe, 6 Siege, 5 durch KO, 7 Niederlagen, 6 durch KO) und Sergej Vib (16 Kämpfe, 8 Siege, 5 durch KO, 8 Niederlagen, 6 durch KO) ging es los. Nach sieben Runden stand Vib als Sieger nach TKO fest.
Um den WM Titel der Universal Boxing Organization (UBO) und den vakanten Intercontinentaltitel der WBF ging es im Fight zwischen Özlem Sahin (25 Kämpfe, 23 Siege, 7 durch KO, 1 Niederlage, 1 Unentschieden) und Sandy Coget (16 Kämpfe, 9 Siege, 6 Niederlagen, 1 Unentschieden). Die beiden Kämpferinnen gingen über zehn Runden. Die Punktrichter mussten entscheiden, werteten 95:94, 95:93 und 98:91 und machten Özlem Sahin zur einstimmigen Punktsiegerin.

Elf Siege in elf Profikämpfen

Den spektakulären Hauptkampf des Abends lieferte der Borbecker Patrick Korte ab. Elf Siege in elf Kämpfen, davon neun durch KO - so sieht die makellose Kampfbilanz von "BigPatrick" aus. Seine weiße Weste wollte der Lokalmatador auch gegen Davit Gorgiladze nicht verlieren. Und dafür bot er dem Essener Publikum eine Menge. Dabei war sein Gegner kein leichter. Der Georgier kann mit 19 Kämpfen, 13 Siegen, elf davon durch KO ebenfalls eine eindrucksvolle Kampfbilanz vorweisen.
Aber Korte war auf den Punkt vorbereitet. Schon die ersten Aktionen ließen keinen Zweifel daran, dass er der Herr im Ring war und bleiben wollte. Schon in Runde eins ging der Georgier das erste Mal zu Boden, wurde angezählt. Korte kämpfte clever, der Borbecker verteilte seine Schläge gut, ließ dem Gegner keine Möglichkeit, zu antworten. Gorgiladze rettete sich in die dritte Runde, doch dann war Schluss. Eine Rechte von Korte traf die Schläfe des Gegners. Der Borbecker feiert seinen zwölften Sieg im zwölften Profikampf. Es war der zehnte, den der Hüne durch KO beenden konnte. 

Autor:

Christa Herlinger aus Essen-Borbeck

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