Girl's Day: Alicja Wilczek als Naturwissenschaftlerin

Alicja im Chemilabor. Foto: privat
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Den Beruf des Bauarbeiters und Maurers lernte ich, Ex-Praktikantin Alicja Wilczek, bereits im BauCamp (wir berichteten) kennen. Am Girl´s Day, an dem viele Mädchen den regulären Schulalltag verlassen, um eher untypische Frauenberufe kennen zu lernen, versuchte ich mich nun als Chemikant und Chemilaborantin.

Genauer gesagt im Evonik-Ausbildungszentrum an der Goldschmiedstraße erlebte ich einen Tag als Naturwissenschaftlerin. Das begann mit einem Firmenrundgang durch Ausbildungsleiterin Dr. Annette Gollek. Anschließend gab´s die wichtigsten Sicherheitsvorschriften und schon ging es los.
Mit Handschuhen, Schutzhelm und den passenden Schraubenschlüsseln in den Händen gingen wir zum Wasserkreislauf. Natürlich war dieser noch nicht fertig, sondern wir haben selbst Hand angelegt. Beim Schrauben konnte ich mich richtig auspowern und Stärke zeigen.
Nach einer Pause ging es in den zweiten Beruf, die Chemielaborantin. Nur mit weißen Kitteln, blauen Gummihandschuhen und einer Schutzbrille durften wir ins Labor. Die Auszubildenden im zweiten Lehrjahr nahmen sich uns dort an und erklärten die Arbeitsschritte. Am „Entkristalliesieren“ etwa versuchten sich meine Partnerin und ich. Und das ist genauso kompliziert, wie es klingt. Begriffe wie Laborboy und Trockenraum flogen desweiteren durch das Labor.
Für mich persönlich, dies zog ich als Fazit, gibt es typische Männer- oder Frauenberufe gar nicht. Auch als Mädchen kann man diese schweren Arbeiten nämlich gut erledigen.

Geschrieben von Alicja Wilczek

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