Krebsberatungsstellen freuen sich über Spendenschecks des Borbecker Autohauses
Check hilft Betroffenen

Strahlende Gesichter bei der Spendenübergabe in Borbeck. Foto: Brändlein
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Vor 20 Jahren eröffnete Frank Reinfelder sein Autohaus an der Flurstraße und steht seitdem mit seinem Team für alle Fragen rund ums Auto bereit. Genauso lange ist Anne Grüter schon zufriedene Kundin in dem Autohaus mit der Kuh auf dem Vordach.

Wenn man sich so lange kennt, kommt man ins Gespräch. Als Grüter, Diplompädagogin, Familientherapeutin und Psychoonkologin, bei einem Werkstattbesuch von ihren Aufgaben bei der Krebsberatungsstelle Gelsenkirchen erzählt, ist Reinfelder sofort bereit, die wichtige Arbeit mit einer Spendenaktion zu unterstützen.
Die eigene Sicherheit zu erhöhen und dabei Krebskranken zu helfen, das ist der Hintergrund der Aktion, die seit Mitte des Jahres in den Räumen des Autohauses an der Flurstraße läuft. Für einen Stoßdämpfer-Check zahlen die Kunden vier Euro. Das Autohaus rundet auf fünf Euro auf und spendet den gesamten Betrag an die Krebsberatungsstellen des Paritätischen in Essen und Gelsenkirchen.
Diese helfen betroffenen Eltern dabei, einen Weg im Umgang mit den Folgen ihrer Krebserkrankung zu finden und die Kinder und Jugendlichen dabei angemessen einzubeziehen. Sie begleiten die Kinder in dieser schweren Situation. Die Kunden des Autohauses haben fleißig ihre Stoßdämpfer checken lassen. Und so konnte Frank Reinfelder jetzt die ersten beiden Schecks über je 250 Euro an Konrad Lischka, Geschäftsführer des Paritätischen Essen und an Anne Grüter, Leiterin der Krebsberatungsstelle Gelsenkirchen, übergeben. „Für uns ist das eine besondere Ehre, dass Sie bei unserem Projekt mitmachen“, wendet sie sich dankbar an Reinfelder.

Tolles Engagement!

Auch Michael Poschmann, 1. Vorsitzender des Fördervereins für Krebsberatung und -hilfe in der Emscher-Lippe Region, zu der die Krebsberatungsstelle Gelsenkirchen gehört, ist begeistert von der Aktion. „Das ist ein tolles Engagement hier! Es sind immer wieder extreme Schicksale, die uns bei unserer Arbeit begegnen, auf der anderen Seite kann man auch viel helfen. Wir arbeiten mit einem ganzheitlichen Ansatz, helfen nicht nur den an Krebs erkrankten Menschen, sondern unterstützen auch deren Angehörige für die nach der ,Diagnose Krebs' nichts mehr so ist, wie es vorher war.“
Da das Land NRW die Basisfinanzierung für Krebsberatung komplett eingestellt hat, sind die Beratungsstellen, bei denen sich Betroffene kostenfrei informieren und unterstützen lassen können, dringend auf Spenden angewiesen.
„Wir hoffen, dass sich noch viele unserer Kunden an der Aktion beteiligen und dabei nicht nur etwas für ihre eigene Sicherheit tun, sondern auch für einen guten Zweck spenden“, hofft Reinfelder.

Text: Doris Brändlein

Kontaktadressen:
krebsberatung.essen@paritaet-nrw.org, krebsberatung.gelsenkirchen@paritaet-nrw.org

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