Petra Bandura geht in den wohlverdienten Ruhestand
Abschied nach 18 Jahren

Ein letzter Blick durchs Bücherregal. In den vergangenen Jahren war das ein beliebtes Fotomotiv, wenn aus der Stadtteilbücherei berichtet wurde.
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  • Ein letzter Blick durchs Bücherregal. In den vergangenen Jahren war das ein beliebtes Fotomotiv, wenn aus der Stadtteilbücherei berichtet wurde.
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Petra Bandura von der Stadtteilbibliothek Kettwig geht in den wohlverdienten Ruhestand Sie war das Gesicht und die gute Seele der Stadtteilbibliothek in Kettwig. Nach 18 Jahren als Leiterin hat sich Petra Bandura am gestrigen Freitag in ihren wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Nachfolgerin Kerstin Wagner aus der Zentralbibliothek wird am 1. März den Dienst vor Ort übernehmen.

Stadtteilbibliothek Kettwig

Bücher waren schon immer die große Leidenschaft von Petra Bandura. Ihre berufliche Laufbahn startete sie im Jahr 1975 mit einer Ausbildung als Buchhändlerin, tauschte aber bereits 1979 die Ladenverkaufs- mit der Buchausleihtheke. "Sie wurde in die Stadtbibliothek Essen eingestellt und eingearbeitet, sammelte über 15 Jahre lang Erfahrungen in den verschiedenen Bibliotheksabteilungen und in vier Zweigstellen, sowie auch mit der damals noch existierenden Fahrbibliothek", weiß Erich Schmidt-Dransfeld vom Förderverein der Kettwiger Stadtteilbibliothek.
Am 14. Januar 2004 übernahm Petra Bandura schließlich die Leitung der Kettwiger Stadtteilbibliothek und hat seitdem einiges bewegt. Zunächst mussten die dunklen Regale weichen und wurden durch helle Exemplare auf Rädern ersetzt. So schaffte sie vor Ort möglichen Platz für Veranstaltungen rund um die Literatur.

Leseförderung des Nachwuchses

Wer Petra Bandura kennt, der weiß, wie sehr ihr ganz besonders die Leseförderung des Nachwuchses am Herzen liegt. So baute sie zunächst den Kinder- und Jugendbereich umfassend aus: "Ich habe immer versucht, Kindern die Hemmschwelle zu nehmen und sie in die Bibliothek zu holen, den Kindern und den Erwachsenen eine Begegnungsstätte und einen sozialen Ort zu bieten. Einen Ort für Literatur, Lesen und Kultur, aber auch für Information, Bildung und Aufklärung", erklärt Petra Bandura. "Das breitere und aktuelle Programm wurde so gut von den jungen Familien angenommen und auch die Gesamtausleihzahlen stiegen so an, dass die Öffnungszeit bald auf vier und danach auf alle fünf Wochentage ausgeweitet werden konnte", sagt Schmidt-Dransfeld und unterstreicht: "So wie sich uns die Bibliothek heute präsentiert, ist sie das Werk, das ihre langjährige Leiterin zusammen mit ihren Mitarbeitern mit einem außergewöhnlichen beruflichen Engagement geschaffen hat. Durch gute Zusammenarbeit mit dem Förderkreis und durch dessen Unterstützung konnten immer wieder zusätzliche Anschaffungen erfolgen und Veranstaltungen durchgeführt werden."

Mehr Zeit für Familie und Hobbys

Die Kettwiger brauchen aber keine Sorgen zu haben, "ihre" Petra aus den Augen zu verlieren. Auch wenn sie sich künftig auf die vermehrte Zeit für Familie und Hobbys freut, bleibt sie dem Förderkreis treu und möchte sich insbesondere im Bücherkeller engagieren.

Autor:

Nina van Bevern aus Essen-Werden

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