Zollverein im Buchregal - jetzt auch öffentlich

Hermann Marth (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, l.) und Klaus-Peter Böttger (Direktor der Stadtbibliothek) werfen einen Blick in jene Bücher, die die Stiftung des Bibliotheken im Bezirk VI stiftete.
  • Hermann Marth (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Zollverein, l.) und Klaus-Peter Böttger (Direktor der Stadtbibliothek) werfen einen Blick in jene Bücher, die die Stiftung des Bibliotheken im Bezirk VI stiftete.
  • Foto: Frank Vinken/Stiftung Zollverein
  • hochgeladen von Sabine Pfeffer

Das Naheliegende ist manchmal schwer zu kriegen. Wer ein Buch über Zollverein in einer Stadtteilbibliothek der Umgebung ausleihen wollte, suchte im Regal vergebens. Das hat sich gründlich geändert und soll laufend verbessert werden.

Claudia Wagner fiel der Mangel auf, als sie Antrittsbesuche machte. Als Projektleiterin bei „Welterbe Zollverein – Mittendrin“ soll sie dazu beitragen, dass die Stadtteile Stoppenberg, Katernberg und Schonnebeck mehr von ihrer Nähe zum Welterbe profitieren.

Vertreter der Stiftung Zollverein und des Ruhr Museums trafen sich in der Katernberger Bücherei, um Klaus-Peter Böttger, Direktor der Stadtbibliothek, einen dicken Stapel zu überreichen: Ausstellungskataloge, Bildbände sowie Werke über die Historie von Zollverein. Die Spende hat einen Gesamtwert von etwa 2.000 Euro.
Hermann Marth, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, betont: „Es ist uns ein Anliegen den Bürgern im Stadtbezirk VI, der ja bald den Namen Zollverein tragen soll, ihr Welterbe noch näher zu bringen. Sie können sich nun ausreichend über die verschiedenen Facetten des Denkmals informieren oder auch die Ausstellungen aus dem Ruhr Museum noch einmal anhand der hochwertigen Kataloge Revue passieren lassen.“
16 ausgewählte Werke bilden pro Bibliothek einen Grundstock in Sachen Welterbe-Literatur. Informativ sollen sie für Architekturbegeisterte ebenso sein wie für jemanden, der einfach nur blättern und hier und da Wissenswertes über Zeche und Kokerei nachlesen möchte.

Klaus-Peter Böttger weiß den Bücherzuwachs zu schätzen, vor allem da in Zeiten des Rotstifts der Rahmen für Neuanschaffungen eng ist. Bei den 3 x 16 Bänden bleibt es übrigens nicht. Der Strom an Büchern aus dem und über das Welterbe wird kaum versiegen. Ob nun jeder neue Band den Bibliotheken zur Verfügung gestellt werde, war Frage bei der Präsentation in Katernberg. Prompte Antwort von Hermann Marth: „Ja, das machen wir.“

Autor:

Sabine Pfeffer aus Essen-Kettwig

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