Cardinals starten mit einer 6:36 Heimniederlage in die Saison

Cardinals Quaterback Fabian Schorn
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Den Start in die Saison 2012 hatten sich die ASSINDIA CARDINALS ganz anders vorgestellt. Bereits mit dem Kickoff-Return konnten die Gäste aus Cottbus die Führung erzielen. Colin Newton brachten den Ball über 75 Yard bis in die Endzone der Cardinals. Das Essener Team versuchte sofort eine Antwort zu geben, wurde aber von der Defense der Crayfish gestoppt. Mit dem nächsten Ballbesitz gab es auch die zunächst beste Chance zu punkten, doch der Pass von Quaterback Fabian Schorn landete in den Händen der Cottbusser, die es ihrerseits besser machten und im nächsten Spielzug durch Wide Receiver Mathias Krakow mit 0:12 in Führung gingen. In beiden Fällen konnte kein Extrapunkt erzielt werden.

Im zweiten Viertel bemühten sich die Cardinals weiter in das Spiel zu finden, kamen aber kaum zu nennenswerten Raumgewinnen. Die Crayfish erhöhten ihrerseits durch einen 11 Yard Lauf ihres Quaterbacks Zachary Cavanaugh zunächst auf 0:19, ehe sie mit einem 29 Yard Fieldgoal den 0:22 Pausenstand herstellten. Glück hatten die Cardinals noch, dass die Schiedsrichter zwei weitere Interceptions der Gäste beim Return mit Flaggen belegten.

In der Pause hatten die Coaches der Cardinals wohl die richtigen Worte gefunden, um ihr Team neu zu motivieren und ein zu stellen. In der Offensive lief es jetzt deutlich besser. Quaterback Fabian Schorn erspielte mehrfach erste Versuche, doch die Offense kam nur in aussichtsreiche Positionen, für Punkte reichte es nicht. Da die Defense der Cardinals dem Angriff der Gäste stand hielt, bekam der Essener Quaterback gleich die nächste Chance. Schorn schickte Wide Receiver Sebastian Dietrich auf die Reise und dieser brachte den ersten Touchdown der Saison auf das Scoreboard. Was folgte zeigt, dass die Cardinals noch viel Luft nach oben besitzen. Die Coaches entschieden sich für eine Two-Point Conversion und das Team fuhr gleich drei Strafen in Folge ein ohne den Spielzug überhaupt gestartet zu haben. Der Versuch ging am Ende völlig schief. Hatten dagegen die Crayfish eine Chance zu punkten, so wirkten sie deutlich abgeklärter. Beim 6:28 setzte sich Quaterback Zachary Cavanaugh bei einem kurzen Lauf gleich gegen drei Essener Defensivspieler durch. Mit dem verwandelten Extrapunkt hieß es vor dem letzten Viertel 6:29.

Im letzten Viertel setzten die Cardinals den leichten Aufwärtstrend im Spiel fort. Quaterback Fabian Schorn versuchte sein Bestes, führte sein Team mehrfach über das Feld, nur der krönende Abschluss wollte einfach nicht gelingen. Im Gegenteil. Einen langen Pass fing Colin Newton ab und der Cottbusser trug den Ball quer über das Feld in die Essener Endzone. Nach dem Extrapunkt hieß es 6:36.

Die Cardinals erhielten aber noch einmal die Chance auf Punkte. Fabian Schorn brachte seine Offense bis kurz vor die Endzone, doch der finale Pass von Schorn landete in den Händen von Crayfish Colin Newton.

Mit 6:36 fiel die Niederlage gegen Cottbus am Ende etwas zu hoch aus. Dies sah auch Cardinals Präsident Wilfried Ziegler so: „Das Ergebnis spiegelt nicht ganz den Spielverlauf wieder. Cottbus nutzte ein oder zwei Big Plays und nutzte konsequent unsere Fehler aus. Wir sind heute weit, weit unter unseren Möglichkeiten geblieben. So richtig in das Spiel haben wir nie gefunden und ungewohnt viele Konzentrationsschwächen, wie bei den drei Strafen nach unserem Touchdown, gezeigt.“

Quaterback Fabian Schorn zeigte sich nach seinem ersten Einsatz für die Cardinals selbstkritisch: “Bei fast jedem Spielzug haben wir heute Fehler gemacht. In das Spiel zu finden war so kaum möglich. Erst in der zweiten Hälfte lief es besser für uns und wir haben uns im Laufe des Spiels weiter gesteigert. Wir müssen nur lernen, auch zu punkten, denn nur bis zur Red Zone zu kommen reicht nicht. Daran werden wir im Training härter arbeiten müssen.“

Präsident Ziegler sieht trotz der Auftaktniederlage nicht schwarz: „Es war das erste Spiel und es war sicher nicht unser Tag. Es heißt jetzt den Kopf gerade zu rücken und den Hinter im Training hoch zu bekommen. Wir haben keine Zeit zu lamentieren, bereits nächsten Sonntag steht das nächste Spiel auf dem Programm.“

Autor:

Dirk Unverferth aus Essen-Ruhr

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