Mittagspause vor der Tür des Präsidiums
Polizei demonstriert für gleiche Bezahlung wie bei Bund und Kommunen

"Aktive Pause" nennt man bei der Gewerkschaft der Polizei die demonstrative Mittagspause vor der Tür des Essener Präsidiums.
  • "Aktive Pause" nennt man bei der Gewerkschaft der Polizei die demonstrative Mittagspause vor der Tür des Essener Präsidiums.
  • Foto: Gewerkschaft der Polizei
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Am Universitätsklinikum und anderen Landeseinrichtungen gab es in dieser Woche Warnstreiks. Ferner wurde bei der Polizei protestiert, allerdings geschah es dort in Form einer Mittagspause, die man demonstrativ vor der Tür des Präsidiums verbrachte.

Damit wollten die Beamten "gegen die Blockadehaltung der Länder bei den Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst" protestieren. Alleine vor dem Essener Polizeipräsidium gingen am Mittwoch, 13. Februar, mehr als 250 Beschäftige kurzfristig auf die Straße. Unterstützung erhielten die Polizeibeschäftigten von Kollegen aus dem Bereich der Justiz, die sich an der Versammlung beteiligten.

Mit der Aktiven Mittagspause will die Gewerkschaft der Polizei (GdP) ihrer Forderung Nachdruck verleihen, dass die Beschäftigten des Landes genauso bezahlt werden, wie die Beschäftigten beim Bund und den Kommunen. „Wer in Essen bei der Polizei arbeitet bekommt zum Teil 300 Euro im Monat weniger als ein Beschäftigter, der genau die gleiche Tätigkeit bei der Bundespolizei ausübt. Dafür gibt es überhaupt keinen Grund! Gleiche Arbeit muss gleich bezahlt werden!“, fordert der Essener GdP-Vorsitzende Heiko Müller.

Die Beschäftigten bei der Polizei wollen ihre Protestaktionen bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 28. Februar fortsetzen.

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